Benedict Cumberbatch möchte nicht fotografiert werden

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Wenn Benedict Cumberbatch vor der Kamera steht, sieht er sich meist nicht konfrontiert mit Fans, da diese ihn nur vor der Kinoleinwand oder am roten Teppich anschmachten können. Doch derzeit verkörpert der erfolgreiche britische Schauspieler den Hamlet in einem Shakespeare-Theaterstück, welches in London aufgeführt wird. Der Andrang ist groß, die Tickets schnell ausverkauft und die Versuchung sein Handy zu zücken, um das Idol Cumberbatch auf einem wackeligen Foto oder Video festzuhalten ist groß. Sehr zum Missfallen des Frauenschwarms.

Bei einer Generalprobe des Stück am Samstagabend (8. August 2015), die zwei Mal aufgrund von technischen Schwierigkeiten unterbrochen werden musste, waren die Handykameras stets auf Cumberbatch gerichtet, was er als irritierend, ja sogar demütigend empfand.

Nach der Vorstellung ließ der Schauspieler seinem Frust freien Lauf: Er schimpfte, natürlich auf eine vornehme britische Art und Weise, über das Benehmen der Zuschauer und bat künftig das Fotografieren im Theater zu unterlassen – eigentlich eine Selbstverständlichkeit. Da Cumberbatch nach eigenen Angaben keine sozialen Netzwerke nutzt, wendete er sich vertrauensvoll an die Zuschauer, damit seine Botschaft in die Welt hinaus getragen wird. Seht hier das Video, denn natürlich hat auch während der Anti-Foto-Rede jemand seine Kamera auf Cumberbatch gerichtet.

Das Fotografieren störe die Konzentration der Schauspieler und zudem hofft Cumberbatch, dass die Besucher die Erinnerung an das Stück im Kopf behalten und nicht auf ihrem Smartphone. Die offizielle Premiere von „Hamlet“ mit Benedict Cumberbatch findet in wenigen Wochen statt.

 

 


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