„Berlin Alexanderplatz“-Remake mit Jella Haase: Der erste Trailer ist da

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Es sind 18 Filme, die bei der 70. Berlinale um den Goldenen Bären konkurrieren: Einer davon ist die Neuverfilmung „Berlin Alexanderplatz“ von Burhan Qurbani. Heute wurde nun ein erster Trailer veröffentlicht. Anders als die vorherigen Filme soll „Berlin Alexanderplatz“ in der Gegenwart spielen und sich eher frei und modern an Alfred Döblins Romanklassiker orientieren. So wird aus dem armen Lohnarbeiter Franz Biberkopf im Film beispielsweise der afrikanische Flüchtling Francis.

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Was der Trailer bisher über die Story verrät: Der Geflüchtete Francis möchte ein neues Leben in Deutschland beginnen. In Berlin angekommen, trifft er auf den Dealer Reinhold, der ihn mit der Zeit immer tiefer in kriminelle Machenschaften verwickelt. Erst durch seine Liebe zu Mieze wird ihm seine ausweglose Situation bewusst und Francis versucht, sich in ein ehrliches Leben zurück zu kämpfen. Düstere Gestalten, Rotlicht-Viertel und Großstadt-Dystopie: Laut Trailer verspricht es in „Berlin Alexanderplatz“ dramatisch zuzugehen.

Neben Newcomer-Schauspieler Welket Bungué als Francis werden Jella Haase die Rolle der Mieze und „Systemsprenger“-Darsteller Albrecht Schuch die des Reinhards übernehmen. Regissuer Burhan Qurbani stand zuletzt bei dem 2014 erschienen Spielfilm „Wir sind jung. Wir sind stark“ hinter der Kamera.

Ob „Berlin Alexanderplatz“ das Publikum und Kritiker überzeugen kann, wird sich Ende Februar bei der Berlinale zeigen, wenn der Film Premiere feiert. Die Berlinale gehört neben den Festivals in Cannes und Venedig zu den wichtigsten Filmfestivals weltweit. Sie startet am 20. Februar und endet am 1. März.

Das „Berlin Alexanderplatz“-Remake ist ab dem 16. April 2020 regulär in den Kinos zu sehen.


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