„Blade Runner 2049“ war im Kino ein Flop, entwickelt sich nun aber zum Erfolg

Die Fortsetzung zu Ridley Scotts Kultfilm „Blade Runner“ (1982) schien für die Produzenten und das Studio eigentlich ein sicherer Kassenhit zu sein: Ryan Gosling wurde als neuer Hauptdarsteller besetzt, Harrison Ford nahm seine alte Rolle wieder auf. Dazu wurde „Blade Runner 2049“ von Denis Villeneuve, dem aktuell besten Regisseur im Bereich Science Fiction, gedreht. Im Kino floppte der Film im Herbst 2017 trotzdem, obwohl auch Kritiker ihn zum absoluten Meisterwerk erklärten. Wir übrigens auch, wie Ihr hier nachlesen könnt.

„Blade Runner 2049“: Leere Kinos dank Geheimhaltung

An den Kinokassen spielte „Blade Runner 2049“ trotz eines gefühlt großen Hypes nur knapp 260 Millionen US-Dollar ein. Bei Produktionskosten um die 150 Millionen Dollar und einem Marketing, das noch einmal auf eine ähnliche Summe kommt, steht am Ende also ein dickes Minus in den Büchern von Warner Bros. Schuld an den geringen Ticket-Verkäufen war laut Experten die lange Laufzeit des anspruchsvollen Films. Dazu setzte das Marketing auf absolute Geheimhaltung der Handlung, unentschlossene Zuschauer hatten vor dem Kinogang quasi keine Möglichkeit, sich über den Inhalt des Films zu informieren. Die Quittung der „No Spoiler“-Politik, um deren Einhaltung auch die Kritiker bei Pressevorführungen gebeten wurden, kam in Form von leeren Kinos.

Doch nun scheint „Blade Runner 2049“ doch noch auf dem Weg zum späten Erfolg zu sein. Die Statistiker von „The Numbers“ vermeldeten am Mittwoch, dass „Blade Runner 2049“ mit seinem Heimkinostart allein in den USA 30 Millionen Dollar eingenommen hat. Auf der Liste der Bestseller liegt der Film damit auf Platz 3 des laufenden Jahres, davor stehen nur „Es“ und „„Wonder“.

Die Fortsetzung von Villeneuve folgt damit der Geschichte des ersten Films aus dem Jahr 1982: Im Kino floppte Ridley Scotts Meisterwerk ebenfalls, im Heimkino wurde er dann verkultet und zum finanziellen Erfolg.


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