BTS-Fans wollen den BUTTER-Strand retten

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Kohlekraftwerke sind für den Ausstoß von Kohlendioxid und damit für den Treibhauseffekt mitverantwortlich. Deshalb steigen immer mehr Länder auf erneuerbare Energien um. Eine Gruppe von K-Pop-Fans hat nun eine Kampagne ins Leben gerufen, um einen Strand im Osten von Korea vor einem Kohlekraftwerk zu schützen.

Die Gruppe nennt sich „Korea Beyond Coal“ und hat sich dem Klimaschutz verschrieben. Dafür haben sie sich mit „Kpop4planet“, einer Gruppe aus aller Welt, die sich für Umweltfragen interessieren, zusammengetan. Gemeinsam haben sie die „Save Butter Beach Campaign“ gestartet, damit wollen sie den Bau eines Kohlekraftwerkes in der Nähe des Maengbang-Strandes in Samcheok, Gangwon-Provinz verhindern.

Der Strand selbst, der durch Fotos für BTS‘ Album BUTTER bekannt wurde, wird für den Bau auch in Mitleidenschaft gezogen. Dort haben bereits Bauarbeiten begonnen, um den Transport der Kohle für das Kohlekraftwerk zu ermöglichen. Die Bürgergruppe erklärte, dass die Arbeiten „die Schönheit des Strandes zerstören und seine Funktion beeinträchtigen könnten, indem sie die Küstenerosion fördern und die natürliche Bewegung des Sandes verändern.“

 

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Darüber hinaus würde das Kraftwerk nicht nur die Existenz des Strandes an sich bedrohen, sondern auch der weltweiten Umweltbewegung gegen Kohle zuwiderlaufen. Eine Repräsentantin warnt: „Wenn das Kraftwerk in Betrieb geht, wird es voraussichtlich 13 Millionen Tonnen Kohlendioxid pro Jahr ausstoßen.“

Die beiden Gruppen sammeln nun Unterschriften, um ihr Anliegen zu bekräftigen. Sie wollen auch weiterhin verschiedene Kampagnen durchführen, um das Bewusstsein für die Umweltprobleme zu stärken, die mit den Kohlekraftwerken einhergehen.

Der Song „Butter“ von BTS landete auf Platz eins der US-Charts und wurde bei den VMAs zum Song des Sommers gekürt.


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