Coco Morier

Manchmal liegt die Liebe zur Musik eben doch in der Familie. Coco Moriers Vater Johnny schrieb in den 60er- und 70er-Jahren für Bands wie Sam The Sham &The Pharaohs oder Spanky And Our Gang, im Hause gingen Musiker wie Joan Baez und Taj Mahal ein und aus. Also war es nur folgerichtig, dass auch die Tochter vor einigen Jahren anfing, zu komponieren, zunächst allerdings nur für andere: Britney Spears, Tom Jones, Pixie Lott und Sky Ferreira gehörten zu Kunden der Amerikanerin. Jetzt versucht’s die Musikerin alleine – und doch im Team: Ihre Debüt-EP „Strangers May Kiss“ ist auf INGRID erschienen, dem schwedischen Label, das Morier im Kollektiv mit Lykke Li, Miike Snow und Peter, Bjorn & John betreibt. Darauf hören wir betörenden Pop, der mal verschwommen durchs Trübe gleitet, mal perkussiv die Nähe zum Tanzboden sucht. Vater wäre stolz.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.