Countdown: die besten Remixe aller Zeiten

91. Sister Sledge

Lost In Music (1984 Bernard Edwards & Nile Rodgers Remix) (1984)

Fünf Jahre nach dem von ihnen geschriebenen und produzierten Sister-Sledge-Original nahmen sich Bernard Edwards und Nile Rodgers „Lost In Music“ noch einmal vor. Die beiden Köpfe hinter der Disco-Band Chic gingen behutsam dabei vor, erhöhten den Furiositätsfaktor des Originals und schufen einen Klassiker vom Klassiker, der weder nach 1977 noch nach 1984 klingt, sondern nach Zeitlosigkeit.

 

90. First Choice

Let No Man Put Asunder (Ron Hardy „Baby, Baby Baby, Aw Shucks“ Edit) (1988)

Über Chicago, Ron Hardy und die Muzic Box gibt es nichts mehr zu sagen – zumindest nichts, was ein einfaches „Oooh Baby“ nicht viel besser ausdrücken könnte. Pikante Randnotiz: Als Salsoul Records das 77er-Original 1983 im Fahrwasser der aufkeimenden Dance-Bewegung neu auflegte, beauftragte man ausgerechnet Ron Hardys ewigen DJ-Rivalen Frankie Knuckles mit dem 12“-Mix. Es folgten zahllose Tribute, Remixe, Rip-Offs. Hardys Version aber bleibt bis heute unerreicht.

 

89. Eric B. & Rakim

„Paid In Full“ (Seven Minutes Of Madness – The Coldcut Remix) (1988)

Aus heutiger Sicht wirkt dieses über siebenminütige Ungetüm mit seinen über 20 verschiedenen Samples (inkl. Ofra Hazas „Im Nin´alu“) wie eine Leistungsschau der technischen Möglichkeiten und der stilistischen Aufgeschlossenheit der versiertesten Remixer ihrer Zeit. Tatsächlich katapultierte diese Demonstration (die im Edit Eric B. & Rakim im UK einen Hit bescherte) dieses Handwerk in sein neues Zeitalter als eigenständige Kunstform und trat nebenbei die Breakbeat- und Trip-Hop-Forschung mit los.

Der Remix-Countdown:

Dinosaur L, Donna Summer und Kraftwerk. Rhythim Is Rhythim, Nightmares on Wax und Primal Scream. Nicolette Larson, Loleatta Holloway und Inner Life.


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