Mordfall D4vd: Ermittler sollen Kinderpornografie bei ihm gefunden haben
Im D4vd-Mordfall wurden am 23. April 2026 neue Beweise vorgelegt: Die Ermittler sollen Kinderpornografie in seinem iCloud-Account vorgefunden haben. Alle Details zum Fall.
Für den R’n’B-Sänger D4vd sieht es aktuell nicht gut aus. Seine Karriere befindet sich bezüglich eines Mordfalles im freien Fall. Beim Opfer des bestätigten Tötungsdelikts handelt es sich um die erst 14-jährige Celeste Rivas Hernandez aus Dallas. Zu Lebzeiten standen sich das Mädchen und der Teenager wohl sehr nah; nun gilt er als Hauptverdächtiger im Fall rund um ihren Tod. In den letzten Tagen überschlagen sich die Updates rund um die Causa, und die Schlinge rund um D4vds Hals wird immer enger. Nun gibt es erneut weitere, schockierende Details.
Mutmaßlicher Besitz von Kinderpornografie
Der Rapper ist mittlerweile in drei Punkten angeklagt und steht vor Gericht. Dabei handelt es sich um Mord ersten Grades, finanzielle Bereicherung sowie sexuelle Vergehen gegen minderjährige Personen. Der zuständigen Staatsanwaltschaft präsentiert dem Gericht aktuell immer mehr mutmaßliche Beweise. Der Fall nimmt dabei nun auch eine digitale Dimension an.
Die besagten Beweise wurden dem Gericht am 23. April 2026 vorgelegt. Konkret geht es dabei um Kinderpornografie, die mutmaßlich im Besitz des 21-Jährigen gewesen sein soll. Wie der „Rolling Stone“ berichtete, verschafften sich Ermittler Zugang zu David Burkes – so sein bürgerlicher Name – iCloud-Account und gaben an, dass dieser „eine erhebliche Menge an Kinderpornografie enthält.“
Die zuständige stellvertretende Bezirksstaatsanwältin Beth Silverman bestätigte zudem, dass die Ermittlungen auch eine Telefonüberwachung beinhalten. Außerdem seien drei Grand Juries „zusammengetreten, um Ermittlungen durchzuführen, nicht um Anklage zu erheben, sondern um Ermittlungen durchzuführen.“ Dies sei bereits im November, Dezember und Februar geschehen. „In diesem Fall liegt eine riesige Menge an digitalen Daten vor,“ erklärte die Staatsanwältin zudem.
Übersicht über den Fall
Das Opfer Celeste Rivas wurde im Dezember 2025 zerstückelt auf dem Gelände eines Abschleppunternehmens gefunden. Ihre Überreste befanden sich in einem Tesla, welcher auf den „Romantic Homicide“-Interpreten zugelassen war. Nachdem sie sein Haus aufsuchte, wurde sie laut Staatsanwalt Nathan Hochman „nie wieder gesehen.“ D4vd ist, wie bereits erwähnt, mittlerweile angeklagt, plädiert allerdings auf nicht schuldig. Im Falle einer Verurteilung droht mindestens eine lebenslange Haftstrafe oder sogar die Todesstrafe.




