D4vd & die Mord-Anklage: Todesstrafe möglich – Plädoyer auf nicht schuldig

D4vd wurde wegen Mordes an Celeste Rivas angeklagt – ihm drohen lebenslange Haft oder die Todesstrafe. Der Sänger plädiert auf nicht schuldig.

Im September 2025 fanden Behörden auf dem Gelände eines Abschleppunternehmens die Leiche der 15-jährigen Celeste Rivas in einem Tesla. Das Auto war auf den Sänger D4vd registriert. Kürzlich wurde er wegen dringenden Tatverdachts verhaftet. Hier mehr Infos zu dem aktuellen Ermittlungsstand.

Anklage wegen Mordes ersten Grades

Ein gutes halbes Jahr nach dem Leichenfund wurde D4vd am 20. April 2026 wegen des Vorwurfes des Mordes von Celeste Rivas angeklagt. Dies bestätigte Staatsanwalt Hotchman gegenüber Reporter:innen. Die Anklageschrift liest sich wie folgt: Dem Musiker wird vorgeworfen, Sex mit dem minderjährigen Opfer gehabt zu haben; in der Folge soll er das Mädchen zerstückelt haben.

Der Staatsanwalt erklärte laut „BBC News“, das Letzte, was zum Verschwinden der Verstorbenen bekannt sei, wäre, dass die 15-Jährige das Haus des 21-Jährigen aufgesucht habe und „nie wieder gesehen wurde“. Zudem führte er gegenüber „BBC News“ die drei Anklagepunkte genauer aus: Neben Mord ersten Grades gehe es auch um „finanzielle Bereicherung“, da D4vd angeblich durch sein Handeln versucht haben soll, seine Karriere zu retten, die „Celeste in dieser bestimmten Nacht bedrohte“. Der dritte Anklagepunkt betrifft die Ermordung der 15-Jährigen, die auch Zeugin sexueller Vergehen des Angeklagten gewesen sei.

D4vd plädiert auf nicht schuldig

Der „Romantic Homicide“-Interpret plädiert in allen Anklagepunkten auf „nicht schuldig“. Während der Eröffnung der Anklageschrift im Gerichtssaal sprach er laut „BBC News“ kein Wort; allein seine Anwälte äußerten sich. Sein Team erklärte: „Die tatsächlichen Beweise werden zeigen, dass David Celeste nicht getötet hat.“ Außerdem würden die Anwälte „Davids Unschuld energisch verteidigen.“

Im Falle einer Verurteilung droht D4vd lebenslange Haft oder die Todesstrafe, so Expert:innen.