Der Song zum „Amazonas Job“: Marteria veröffentlicht „Wald“

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Marteria veröffentlichte am Mittwoch (23. November) den Song „Wald“, der im Rahmen der Doku „Der Amazonas Job“ entstanden ist. Mit der Doku und dem Song will der Rapper auf den Regenwald im Amazonas aufmerksam machen, um Flora und Fauna vor Ort zu schützen. Seit dem 20. November ist die Doku „Der Amazonas Job“ von Marteria und Plant for Future e.V. auf YouTube zu sehen.

„Wald“ wurde bereits am 17. und 18. November im Volkstheater Rostock gespielt. Dort wurde die Doku gezeigt, Marteria trat mit der Norddeutschen Philharmonie Rostock auf und danach wurde eine Fragerunde veranstaltet. Nun feierte „Wald“ auch auf YouTube und den Streamingdiensten seine Premiere.

Für Marteria spielt der Wald eine wichtige Rolle in seinem Leben. „Mit Anfang 20 habe ich jede freie Minute im Wald verbracht. Nach Shows gehe ich dort joggen oder spazieren, um den Kopf freizubekommen. Alles, was mich sonst stresst, fällt in Sekunden von mir ab und ich merke, wie der Wald mit mir spricht“, sagt er.

Plant for Future e.V. hat sich das Ziel gesetzt, „unser Ökosystem zu schützen und bereits verwüstete Flecken der Erde zu renaturieren.“ Daher reiste Marteria gemeinsam mit einigen Leuten im Frühjahr 2022 nach Peru. Die Gegend, die er vorrangig von seinen Angeltrips kannte, hat seinen Blick auf die Natur verändert: „Nach dieser Erfahrung habe ich angefangen, mich noch mal ganz anders mit der Natur auseinanderzusetzen und zum ersten Mal verstanden, wie wichtig das Ökosystem Wald für uns Menschen und die Tiere ist. Genau deshalb wollte ich einen Song über das Gefühl schreiben, das man hat, wenn man im Wald ist.“

Zusätzlich erinnert sich Materia mit den Song an das Hörspiel „Der Traumzauberbaum“ von Reinhard Lakomy und Monika Ehrhardt und erzählt: „Das Hörspiel hat mich als Kind regelmäßig in eine fantastische Welt entführt – genau das wollte ich mit dem Song auch erreichen.“ Neben dem Rapper arbeiteten auch Nobody´s Face, Dead Rabbit, Sterio und BENDMA an dem Song. Dazu gab es Arrangements vom Pianisten Lillo Scrimali und der Norddeutschen Philharmonie Rostock.

Alle Einnahmen von „Wald“ und „Der Amazonas Job“ gehen an Plant for Future e.V.. Gemeinsam möchten sie einige Hektar Regenwald kaufen, in denen auch der Baumsteigerfrosch zuhause ist. Der Rapper taufte ihn aufgrund der blau-roten Körperfarbe auch „Hansa-Frosch“ in Anlehnung an den Verein FC Hansa Rostock. Fotograf und Filmemacher Chris Schwarz nahm die Dokumentation auf.


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