Die Amerikanerin Liz Phair setzte früh auf neue Töne

Nach „Exile In Guyville , Liz Phairs Antwort auf den Stones-Klassiker „Exile On Main Street“, trug die Rockwelt ein paar Risse im maskulinen Selbstbewußtsein. Denn der Ton, derauf diesem Album angeschlagen worden war, hallte noch lange nach. Mit provozierenden Texten brachte Liz Phair die Rollenverteilung zwischen den Geschlechtern gehörig ins Wanken. Dabei beinhaltet ihr luftiger, ebenso cooler wie attraktiver Post-Punk so viele melodiöse Pretiosen, daß sogar ein alternder Beatles-Fan Gefallen daran finden könnte. Neben „Exile In Guyville“ dokumentieren auch „Whip-Smart“ (’94) und „Juvenilia“ (’95), warum Lady Liz immer wieder als Vorbild für „die Frau im Rock“ herhalten muß. Selbst Megaseller wie Sheryl Crow oder Alanis Morissette vermögen daran nichts zu ändern. Das neue Album von Frau Phair, die übrigens in Chicago zu Hause ist, soll im März erscheinen. Ein Grund zur Freude.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.