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Zusammenfassung

Die letzte Maske ist gefallen: „The Masked Singer“ verabschiedet sich mit emotionalem Finale

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Man durfte Großes erwarten am Dienstagabend. „The Masked Singer“ feierte auf ProSieben das Finale der vierten Staffel und gab noch einmal alles. Konfetti, Tränen und ganz viel Emotionen füllten das Studio und machten das fehlende Publikum einmal mehr beinahe vergessen. Zum Opener fanden sich direkt noch einmal alle Kostüme auf der Bühne ein und schmetterten Coldplays „Fix You“ mit viel Herz und halbwegs geraden Tönen. Passend dazu trugen die offiziellen Vorsitzenden des Rate-Teams Ruth Moschner und Rea Garvey den zu gewinnenden Pokal auf die Bühne, während sich Gast Joko Winterscheidt von allem einfach mitreißen ließ.

Der ProSieben-Kollege und Teilzeit-Rater machte seinen Job im 200 Minuten langen Finale verdammt gut und setzte dort an, wo Carolin Kebekus in der Auftaktsendung aufhörte. Indizien? Hinweise? Gehört das zur Sendung? Hauptsache, Spaß haben! Mit seiner ehrlichen Verblüffung darüber, was Promi-Expertin Ruth Moschner aus den Einspielern erkennt, abspeichert und als mögliche Lösung präsentiert, sprach er den Zuschauer*innen aus der Seele. Jokos Hoffnung, dass sich unter einer der verbleibenden Masken GNTM-Juror Thomas Hajo verbergen wird, wurde am Ende allerdings nicht wahr.

Thomas Anders und Ross Anthony gehen zuerst

Stattdessen wählte das Publikum nach der ersten Runde die Schildkröte raus und sorgte für die erste von vier Demaskierungen. Im Kostüm des 300 Jahre alten Reptils, das mit „Adventure of a Lifetime“ den zweiten Coldplay-Song des Abends zum Besten gab, steckte Thomas Anders. Schon in den vorherigen Sendungen tippten Garvey und Moschner regelmäßig auf den ehemaligen Modern-Talking-Sänger und lagen schlussendlich richtig.

Dem Sänger folgte der Flamingo, der es offensichtlich kaum erwarten konnte, seine Maske fallen zu lassen. Aufgeregt und überdreht rannte der pinke Vogel über die Bühne, obwohl er kurz zuvor noch mit „The Reason“ von Callum Scott sich selbst und alle Anwesenden zu Tränen rührte. Da soll noch jemand sagen, ein mit Strass besetzter Flamingo kann nur wilde Showeinlagen abliefern. Dass sich Sänger und Entertainer Ross Anthony unter der Maske verbarg, war zu diesem Zeitpunkt kaum eine Überraschung mehr. Seine Identität versteckte er zwischen Federn und Plüsch aber ziemlich gut: Erst in Folge 4 schoss sich das Rate-Team immer wieder auf das ehemalige Bro’Sis-Mitglied ein.

Cassandra Steen muss Siegerplatz für Sasha freimachen

Den Kampf um den Pokal trugen im Finale Leopard und Dinosaurier aus. Mit ihrem Lieblingssong aus der Staffel besiegelten beide Teilnehmer*innen das Resultat des Zuschauervotings: Der Leopard darf sich als stolzer Zweiter feiern und entpuppte sich als ehemalige Glashaus-Sängerin Cassandra Steen. Auch bei dieser Personalie lagen Ruth Moschner und ihre Jungs im Vorfeld nicht ganz verkehrt. Leona Lewis, die lange als heiße Favoritin galt, schaut mit etwas Glück vielleicht beim nächsten Mal vorbei.

Bevor sich die Urzeitechse im Schlafanzug aber zu erkennen geben durfte, zog ProSieben die restlichen Sendeminuten noch einmal nach allen Regeln der Kunst in die Länge. Werbepausen, letzter Song mit allen Teilnehmer*innen, kurzer Auftritt von Sarah Lombardi, die zwar singen, aber nichts sagen durfte, und endlich die letzte Enthüllung der laufenden Staffel: Sasha gewinnt die vierte Ausgabe von „The Masked Singer“. Glück für Rea Garvey, der schon länger den Sänger und besten Freund erkannt zu haben schien. Seinen Vicky-Leandros-Fauxpas hat er damit ausradiert.

Für Fans gab es von Moderator Mathias Opdenhövel zum Schluss noch gute Nachrichten: Die Masken kommen wieder! Ein Satz, der ausschließlich im Zusammenhang mit dieser Show akzeptabel ist.

ProSieben/Willi Weber
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