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Diese 5 Newcomer sorgen für schlaflose Sommernächte

Cosmo Pyke

Pyke ist 19 Jahre alt, kommt aus Südlondon, genauer gesagt dem Hipster-Viertel Peckham, ist Model, Skaterboy und beherrscht so gut wie jedes Instrument – da sollte einer Bilderbuchkarriere nichts mehr im Wege stehen. Bereits im Februar brachte er seine Debüt-EP JUST COSMO heraus. Der Verweis auf die Buchserie „Just William“ der britischen Autorin Richmal Crompton, über einen Jungen aus der englischen Mittelklasse, kommt nicht von ungefähr. Pykes Fuzz-Pop ist eine Mischung aus groovigen Jazz, ein bisschen Rap und wie es sich für einen Jungen aus Südlondon gehört, ein bisschen Ska und Dub. Er selber sagt: „Musik, die Menschen vielleicht nicht wolllen, aber brauchen“ – wir sind ganz Ohr!

Klingt wie: King Krule, Mac DeMarco; Deerhunter, Homeshake

 Mehr zu Cosmo Pyke findet Ihr in der Musikexpress-Ausgabe 08/17.

Girl Ray

Die Sache mit Girlbands ist ja die: Entweder sind sie zu trashig, oder sie sind super avantgarde-feministisch. Die drei Londonerinnen von Girl Ray sind weder das Eine noch das Andere. In ihren Songs geht es um junge Liebe und was alles dazu gehört. Klingt nach klassischem Singer-Songwriting, hat aber dank Poppy Hawkins, Sängerin und Gitarristin der Band, einen authentischen DIY-Twist mit frechen, aber auch schlauen Texten. Auf ihrem Album, benannt nach der wohl bekanntesten britischen Teesorte, EARL GREY, stellen sie das ganz famos unter Beweis. Von den ganzen Popquerverweisen á la Abba, Pink Floyd oder den Beach Boys ganz zu schweigen.

Klingt wie: Veronica Falls, Carole King, Cate Le Bon.

Mehr zu Girl Ray gibt’s im Musikexpress vom August.

Alex The Astronaut

Hinter dem spacigen Künstlernamen steckt eigentlich die Mathematik- und Physikstudentin Alex Lynn. Als Hobby spielt sie auch noch Fußball und macht eben Indiepop und Folk. Neben Stipendien und ganz vielen anderen Preisen, hat sie auch noch eine EP namens TO WHOM IT MAY CONCERN aufegnommen. Eine edgy Version von Kate Nash mit Gute-Laune-Songs und persönlichen Anekdoten. Mehr davon!

Katie von Schleicher

SHITTY HITS? Was sich die New Yorkerin Katie von Schleicher bei dem Titel ihres Debüts gedacht hat, wird wohl ihr Geheimnis bleiben. Passt aber irgendwie zu dem Klischee der etwas kaputten Singer-Songwriterin aus der Großstadt. Ihre Musik ist experimentell, etwas verschroben und macht auf jeden Fall neugierig.

Joanne Pollock

Wenn man schon immer Teil eines Duos war, möchte man sich irgendwann auch mal emanzipieren. So ähnlich ging es wohl Joanne Pollock, die eigentlich Teil des kanadischen Electropop-Duos Poemss ist. Solo versucht sie mit STRANGER  noch mehr mit Elektro zu spielen und noch mehr Synthies einzubauen. In jedem Song findet sich eine neue Klang-Überraschung.

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