Dire Straits – Making Movies

Was für ein Auftakt: „Tunnel Of Love“ ist das „Hotel California“ der Dire Straits. Von dem Zitat aus „Carousel Waltz“ bis hin zu den Piano-Arpeggien beim Fade-Out bündelte sich in diesen gut acht Minuten alles, was die britische Band an Fähigkeiten hatte. Mark Knopfler war – „Walk Of Life“ hin oder her – ein ausgezeichneter Texter („In a screaming ring of laces, I see her standing in the light) und spielte die Gitarre lyrisch wie kein anderer. Sein Zusammenspiel mit Drummer Pick Withers folgte über die gesamte Albumlänge, besonders aber in dem zweiten Meisterwerk, dem leidenschaftlichen „Romeo And Juliet“, einer komplexen Dramaturgie, die bis heute nichts von ihrer Dynamik verloren hat.

Produzenten: Jimmy Lovine & M. Knopfler

Beste Tracks: „Tunnel Of Love“, „Romeo And Juliet“

Ist ja hochinteressant … Das Album steht in Singapur auf dem Index, obwohl die Plattenfirma nicht mehr genau weiß, warum. Vorsichtshalber wurde es dort in den 90ern auch nicht wieder veröffentlicht.

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