„Ein wildes Durcheinander“: Gemma Whelan über „Game of Thrones“-Sexszenen

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„Game of Thrones“-Darstellerin Gemma Whelan beschrieb in einem Interview ihre Erfahrungen mit intimen Szenen während der Dreharbeiten zum Fantasy-Epos.

Auf die Frage, ob die Schauspieler*innen beim Drehen von Sexszenen einfach machen durften, was sie wollten, antwortete Whelan: „Nahezu sprichwörtlich. Sie sagten meistens nur: Wenn wir Action rufen, legt los!, und dann konnte es schonmal ein wildes Durcheinander geben.“ Die 40-jährige Britin verkörpert in „Game of Thrones“ die rebellische Seefahrerin Yara.

„Instinkt“ unter Darsteller*innen, sich gegenseitig abzusprechen

„Aber zwischen den Schauspielern gab es immer den Instinkt, sich gegenseitig abzusprechen. Es gab eine Szene in einem Bordell mit einer Frau, und sie war so entblößt, dass wir zusammen darüber sprachen, wo die Kamera sein sollte und womit sie zufrieden war“, so Whelan gegenüber dem „Guardian“.

Sie fügte hinzu: „Ein Regisseur kann sagen: Ein bisschen in die Brüste beißen, dann einen Klaps auf den Hintern und los, aber ich habe das immer mit dem anderen Schauspieler besprochen.“

Jason Momoa regiert genervt auf Nachfrage zu Vergewaltigungsszene

Anfang des Jahres legte sich Jason Momoa mit einem Reporter an, der ihn fragte ob er es bereue, eine Vergewaltigungsszene in „Game of Thrones“ gedreht zu haben. Nachdem er anschließend einige Fragen nicht beantworten wollte, kam er gegen Ende des Gesprächs erneut auf die ursprüngliche Frage zu sprechen:

„Als du Game of Thrones erwähnt hast, hast du etwas darüber gesagt, was mit meiner Figur passiert und ob ich es wieder tun würde. Die Frage hat mich geärgert. Es fühlt sich einfach eklig an. Als ob ein Schauspieler überhaupt die Wahl hätte, das zu tun. Wir dürfen nicht wirklich etwas tun. Es gibt Produzenten, Autoren und Regisseure, und man kann nicht einfach sagen: ‚Ich mache das nicht, weil es im Moment nicht koscher ist und nicht zum politischen Klima passt‘. Das passiert nie. Es ist also eine Frage, die sich eklig anfühlt. Ich wollte nur, dass Sie das wissen.“

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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