Ex-NewYork Doll David Johansen und andere Größen ehren Kurt Weill.

Als „Hofkomponist“ von Bertolt Brecht ging Kurt Weill (1900-1950) in die Annalen der Musikgeschichte ein. Ursprünglich auf Brechts deutsche Singspiele der 20er Jahre abonniert, arbeitete der gebürtige Dessauer ab seiner Emigration (1935) auch für den Broadway. SEPTEMBER SONGS ist eine längst überfällige Hommage an ein Lebenswerk, dessen Spuren auch nach einem halben Jahrhundert noch nicht verblaßt sind. Entsprechend groß denn auch die Namen, die bei der Hommage an Kurt Weill mitgewirkt haben: Lou Reed zum Beispiel und PJ. Harvey, Nick Cave und Elvis Costello. Sie alle wollten es sich nicht nehmen lassen, sich mit ihren Interpretationen von Weill-Lieder vor dem großen Komponisten zu verbeugen. Mit dabei auch Schriftsteller William S. Borroughs, Bert Brecht höchstselbst und Weills Ehefrau Lotte Lenya. Als Ausklang der neuen CD von Musikexpress/Sounds zelebriert David Johansen, links im Bild und einst Mitglied der legendären New York Dolls.den trunkenen „Alabama Song“.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.