Fender widmet Kurt Cobain Neuauflage seiner „Jag-Stang“-Kultgitarre

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Zum 30. Jubiläum des Albums NEVERMIND bringt Gitarren-Hersteller Fender die ikonische „Jag-Stang“-Gitarre von Kurt Cobain auf den Markt. Die Neuauflage der einst für den Nirvana-Sänger konzipierten Gitarre vereint Elemente zweier Fender-Kultmodelle.

Cobains Custom-Modell vereint Elemente der beiden Modelle „Jaguar“ und „Mustang“ aus dem Hause Fender. Zu Lebzeiten wünschte sich der Nirvana-Sänger einen Mix aus beiden, woraufhin Fender eigens für ihn die „Jag-Stang“ konzipierte. Cobain spielte das Modell mehrfach auf seiner IN UTERO-Tour mit Nirvana, bevor er im April 1994 verstarb.

„Seit ich angefangen habe zu spielen, habe ich immer bestimmte Dinge an verschiedenen Gitarren gemocht, konnte aber nie die perfekte Mischung aus dem finden, was ich suche“, sagte Cobain 1994 in einem Interview mit „Fender Frontline“. „Die Jag-Stang ist von allem, was ich kenne, das, was dem am nächsten kommt.“

Erhältlich wird die „Jag-Stang“ sowohl als Links- als auch als Rechtshändermodell sein. Fans können sich zwischen den Farben Fiesta Red und Sonic Blue entscheiden. Weiter verfügt die Gitarre über einen Erle-Korpus, ein Palisander-Griffbrett und kommt mit Single-Coil sowie Custom-Humbucker-Tonabnehmern im Vintage-Style.

„Wir wollten es wirklich nach Kurts Vision ausrichten“

„Als wir einen Blick auf die Skizzen warfen, die Kurt Cobain für seine Traum-Gitarre angefertigt hatte, waren wir beeindruckt, wie kompliziert sein Design war“, sagte Justin Norvell von Fender Products in einer Erklärung.

„Wir haben das Originalmodell geehrt; alle Spezifikationen der neuen „Jag-Stang“ sind unverändert. Wir haben nichts Neues daran gemacht, wir wollten es wirklich nach Kurts Vision ausrichten. Durch unsere langjährige Beziehung mit dem Kurt Cobain Estate wussten wir immer, dass wir seine Vision zum Leben erwecken wollen. Es war uns eine große Ehre, dabei zu helfen, seine Idee zu verwirklichen und dieses Modell wiederzubeleben.“ Die neue Fender „Jag-Stang“ soll 1.399 Euro kosten.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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