Fleet Foxes

Seattle – muss ich noch mehr sagen? Immer wieder kommen aus dem Nordwesten der USA großartige neue Bands. Fleet Foxes heißt dieses Quintett und ist zumindest in den USA auf dem Label Sub Pop und reiht sich nahtlos in Bands wie Iron & Wine oder Band Of Horses ein. Hier haben sie ein Zuhause auf dem ebenfalls tollen Label Bella Union gefunden. Sie selbst beschreiben ihre Musik als „baroque harmonic pop jams“. Auch wenn sie sich dagegen sträuben, ist ihnen ein Faible für Hippietum sicher nicht fremd.„Sun Giant“ heißt ihre erste EP und etwas später in diesem Jahr werden sie uns auch mit ihrem Debüt-Album erfreuen, denn vor allem haben sie etwas sehr eigenes geschaffen. Das gilt besonders für ihre Liebe zu Harmonie-Gesängen, die für uns Europäer ja immer etwas typisch amerikanisch anmuten und bei Fleet Foxes in voller Pracht erscheinen. Nicht umsonst hält Sänger Robin Pecknold diesen für „the most enjoyable thing in the world“. Als musikalische Referenzen sieht er die Plattenschränke ihrer Eltern und somit Bands wie Crosby, Stills , Nash & Young, Beach Boys, Bob Dylan, Simon & Garfunkel oder The Zombies.

www.myspace.com/fleetfoxes

Jörg Tresp – 17.05.2008


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