„Game of Thrones“-Komponist covert Radiohead, The Cure, Soundgarden und die Stones

Ramin Djawadi hat auch die Musik für die HBO-Serie „Westworld“ komponiert - und sich dafür unter anderem an Klassikern der Rock- und Popgeschichte bedient.

Eine starke Serie hat in der Regel auch ein starkes Titelthema. Beispiel „Game of Thrones“: Es gibt wahrscheinlich keinen Fan von Tyrion Lannister, Daenerys Targaryen, Jon Snow und Co., der nicht die bedrohliche Melodie des Vorspanns mitsummen kann (und dazu die brettspielartigen Mauerbau-Sequenzen vor Augen hat). Der Komponist dieser Musik heißt Ramin Djawadi, stammt aus Duisburg (!) und hat nun für die nächste HBO-Erfolgsserie nachgelegt: Die Szenen des Anfang Oktober gestarteten Sci-Fi-Thrillers „Westworld“ unterlegt er mit teils kargen, teils fulminanten Versionen moderner Songs von etwa Radiohead, The Cure, The Rolling Stones und Soundgarden. Und diese Versionen sind nun erstmals online im Stream zu hören:

Radioheads „No Surprises“ in „Westworld“:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

The Rolling Stones‘ „Paint It, Black“ in „Westworld“:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Soundgardens „Black Hole Sun“ in „Westworld“:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

The Cures „A Forest“ in „Westworld“:

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

 

Seine dramaturgische Auswahl erklärte Djawadi in einem Interview wie folgt: „The show has an anachronistic feel to it, It’s a Western theme park, and yet it has robots in it, so why not have modern songs? And that’s a metaphor in itself, wrapped up in the overall theme of the show.“

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.