Gnadenlose Geldfälscher

Der amerikanische Regisseur William Friedkin fand eines Tages in seiner Post ein noch nicht veröffentlichtes Manuskript, in dem ein in Los Angeles lebender Geheimdienstmann eigene Berufserlebnisse schilderte. Gerald Petievich, der Agent, hatte es an Friedkin geschickt, weil er ein großer Bewunderer dessen Films French Connection war.

Aus dem unverlangt eingesandten Manuskript ist inzwischen eine knallharte Gangster-Story geworden: Leben und Sterben in L.A. Ein Geheimdienst-Spezialist wird in der Hitze des südkalifornischen Sommers brutal ermordet, weil er einem Geldfalscher zu dicht auf den Fersen war. Sein Kollege Richard Chance (William L. Petersen) will den Tod des Freundes rächen. Dazu sind ihm alle Mittel recht. Um den Geldfälscher Eric Masters (Willem Dafoe) zur Strecke zu bringen, müssen sich der erfahrene Chance und sein junger, noch idealistischer Mitarbeiter Vukovich (John Pankow) seiber außerhalb der Legalität bewegen.

Diese Grundkonstruktion der Geschichte klingt nun nicht gerade sonderlich originell, sie hat ihre Vorbilder in hunderten ähnlicher Gangster- und Polizeifilmen. Regisseur Friedkin freilich, gehört zu den unumstrittenen Königen dieses Genres. An der Kamera stand der Deutsche Robbv Müller, der seine Karriere mit Wim Wenders begann, den Soundtrack bestimmt die tempogeladene Musik von „Wang Chung“. die hier ihr erstes Album für einen Film einspielten.

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