Green Day überraschen beim Super Bowl 2026: Wo blieb die Rebellion?

Ungewohnt zahm: Green Day verzichteten beim Super Bowl auf Anti-Trump-Statements. Nur einen Tag zuvor hatte Billie Joe Armstrong noch gegen ICE gewettert.

Green Day eröffneten die 60. Ausgabe des Super Bowl in ihrem Heimatstadion – und verzichteten dabei auf provokante politische Statements – zur Überraschung vieler. Die Entscheidung löste unter eingefleischten Fans Diskussionen aus.

Heimspiel in der Bay Area – ohne anzuecken

Am Abend des 8. Februar kehrte die kalifornische Punkrock-Band in ihre Heimatregion zurück, um im Levi’s Stadium in Santa Clara die Eröffnungszeremonie des Super Bowl LX zu gestalten. Die Gruppe um Frontmann Billie Joe Armstrong präsentierte einen Medley ihrer bekanntesten Songs, während ehemalige Super-Bowl-MVPs auf dem Spielfeld paradierten.

Das Set umfasste „Good Riddance (Time Of Your Life)“ sowie drei Tracks von der „American Idiot“-Platte, darunter auch der gleichnamige Titelsong. Auffällig war jedoch, dass Armstrong auf jegliche politischen Kommentare verzichtete und selbst die bei jüngsten Konzerten übliche Textanpassung „I’m not part of the MAGA agenda“ ausließ.

Hier nachschauen:

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Kontrast zum Auftritt nur einen Tag zuvor

Die Zurückhaltung stand in deutlichem Kontrast zu einem intimeren Warm-up-Konzert in San Francisco nur einen Tag zuvor. Dort hatte Billie Joe Armstrong mögliche ICE-Agent:innen im Publikum aufgefordert, „ihren beschissenen Job aufzugeben“ – eine Aussage, die der seit Jahren Anti-Haltung der Band gegenüber der Trump-Administration entspricht.

Der offizielle Sender NBC schnitt Armstrong während des Auftritts bei der Zeile „The subliminal mindfuck America“ aus dem Song „American Idiot“ stumm. Ob weitere Äußerungen aus der Übertragung herausgeschnitten wurden, bleibt unklar.

Geteilte Meinungen in den sozialen Medien

Die Reaktionen der Fans in den sozialen Netzwerken fielen gespalten aus. Einige zeigten sich enttäuscht über die verpasste Gelegenheit, auf der großen Bühne politisch Stellung zu beziehen. „Green Day hatte DIE Möglichkeit, politisch zu sein, und sie haben sich auf ‚American Idiot‘ verlassen, um ein Statement abzugeben?“, schrieb ein Nutzer auf X. Und: „Der Song ist seit den späten 2000ern draußen! Wo war die gleiche Energie wie am Abend DAVOR?“

Andere Fans verteidigten die Band und äußerten Verständnis für die Entscheidung, bei einem Event dieser Größenordnung und kommerziellen Bedeutung zurückhaltender aufzutreten.

Hier eine Auswahl an X-Meinungen zum Green-Day-Auftritt:

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Trump findet alles eh „schrecklich“

Donald Trump selbst bezeichnete sowohl Green Day als auch Bad Bunny (der die Halbzeitshow abriss) im Vorfeld als „schreckliche Wahl“, die nur „Hass säen“ würden.