Haftbefehl gesteht Rückfall: Kokainsucht und Entzug

Haftbefehl spricht offen über seinen massiven Rückfall nach der Netflix-Doku.

Am 28. Oktober 2025 erschien die Netflix-Dokumentation über den Deutsch-Rapper Haftbefehl. Die darin gezeigten Momentaufnahmen schockierten viele Fans: Der Musiker machte seinen schlechten gesundheitlichen Zustand öffentlich und gab zu, an einer jahrelangen schweren Kokainsucht zu leiden. Nun gewährte er neue Einblicke zu seinem aktuellen Befinden.

Rückfall nach Netflix-Doku

In der fünften Folge des RTL+-Podcasts „Nina und Aykut“ berichtet Haftbefehl, bürgerlich Aykut Anhan, von seinem aktuellen Verhältnis zu Rauschmitteln. So gab er an, unmittelbar nach den Dreharbeiten zu seiner Netflix-Doku „Babo: Die Haftbefehl-Story“ einen massiven Rückfall erlitten zu haben.

Die Dokumentation markierte eigentlich einen Neuanfang im Leben des Rappers und sollte das Ende einer dunklen Ära sein. Doch stand er sich dabei eigenen Angaben zufolge selbst im Weg, wie er im Podcast einräumte: „Ich habe einen F*ck gegeben.“ Neben Kokain konsumierte er zudem große Mengen Cannabis und Alkohol.

Tiefpunkt nach Tod von Xatar

Den tiefsten Punkt seines Absturzes erlebte Haftbefehl angeblich im Juli 2025 nach dem Tod des Rappers Xatar. Dieser traf den inzwischen 40-Jährigen nach eigenen Angaben so hart, dass er infolge seines Konsums ins Koma fiel. Im Musikgeschäft war Xatar so etwas wie ein Mentor und bester Freund für Haftbefehl: „Er war im Musikgeschäft eigentlich mein bester Freund. Das macht sehr vieles kaputt.“

Xatar wurde im Mai 2025 tot in seiner Wohnung in Köln aufgefunden und verstarb im Alter von 43 Jahren. Die Todesursache ist zum Schutz der Familie bis heute nicht bekannt gegeben. Aykut Anhan stellte allerdings klar, dass Drogen kein Grund für das Ableben seines Freundes seien.

Lichtblick nach Rückfall

Trotz der schlechten Nachrichten über seinen Rückfall gab der „069“-Interpret an, sich wieder stabilisiert zu haben. So verbrachte er sechs Wochen in einer Entzugsklinik in Villingen-Schwenningen. Auf Instagram bedankte er sich zuletzt bei seinen Fans für die Treue.

Auch sein Live-Comeback ist bereits geplant. Im Jahr 2026 hat der Musiker viel vor: Unter anderem ist er als Top-Act für den World Club Dome 2026 in Frankfurt bestätigt. Zudem wird er im September und Oktober 2026 drei Arena-Shows in Frankfurt, Düsseldorf und Berlin spielen.