Hotlist 2017: Pumarosa überraschen mit Dream-Pop mit Dance-Einschlag

Der aktuelle Status des Indie-Rock hat uns nicht gerade sehnsüchtig auf eine Band warten lassen, die no-wavigen Dream Pop mit Mutant-Disco-artigem Dance-Einschlag spielt und über eine Sängerin mit einer Stimme an der Siouxsie-Sioux-Exaltiertheitsgrenze verfügt. Dass sich diese Band mit Pumarosa materialisiert hat und außerdem auch noch ganz großartig ist, nehmen wir als willkommene Überraschung.

„Am Anfang war es Folk, dann Elektro, dann Heavy Rock und jetzt ist es das, was es ist.“

Pumarosa sind Sängerin Isabel Munoz-Newsome, Neville James (Gitarre), Henry Brown (Bass), Tomoya Suzuki (Keyboards, Saxofon) und Nicholas Owen (Schlagzeug). Drei Singles und die EP „Pumarosa“, die im vergangenen Herbst erschien und von Dan Carey (Kate Tempest, Bat For Lashes, Django Django) produziert wurde, stehen auf ihrem Veröffentlichungskonto.

Vor ihrem Engagement bei dem Quintett aus dem Nordlondoner Stadtteil Tottenham durchlief Munoz-Newsome als Musikerin und Songwriterin verschiedene Entwicklungsstadien: „Am Anfang war es Folk, dann Elektro, dann Heavy Rock und jetzt ist es das, was es ist.“ Und dieses „das“ kippt manchmal in schier endlose Jam-Band-Improvisationen – keine Alt-Rocker-Jams, sondern die einer Band, deren Zeitrechnung erst mit den guten 80er-Jahren beginnt. 2017 darf mit dem Debütalbum gerechnet werden.

Pumarosa auf Deutschland-Tour, präsentiert vom Musikexpress:

04.04.17 – Hamburg – Häkken

05.04.17 – Berlin – Urban Spree

06.04.17 – Köln – King Georg


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