Deshalb hat Jeremy Renner in der Komödie „Catch Me“ CGI-Arme

Am 26. Juli startet die Komödie „Catch Me“ in den deutschen Kinos. Im Film geht es um eine Gruppe von erwachsenen Männern, die einmal im Jahr für vier Wochen „Fangen“ spielen. Dazu reisen sie quer durch die USA, kreuzen auf Arbeitsevents ihrer Freunde auf und brechen sogar in Häuser ein. Das Irrste an dieser Story: Sie basiert auf wahren Ereignissen, ein paar Typen in den USA haben das über Jahrzehnte hinweg durchgezogen.

Ebenfalls irre: In „Catch Me“ werden die Zuschauer zu fast keinem Zeitpunkt die echten Arme des Darstellers Jeremy Renner sehen. Der Actionstar („Avengers“, „The Bourne Legacy“) hat sich ausgerechnet beim Dreh der Komödie beide Arme gebrochen. Bereits am dritten von fast 40 Drehtagen ging ein Stunt schief, Renner musste ins Krankenhaus.

Da der Dreh weitergehen musste, ließ sich die Crew folgenden Clou einfallen: Renner trug an jedem Arm einen Gips beziehungsweise später Bandagen mit grüner Farbe. Dadurch konnten via Computer falsche Arme nachträglich eingefügt werden. Im ersten Trailer zum Film fallen die CGI-Arme kaum auf, gute Arbeit. Auch, weil Renner in den meisten Szenen natürlich lange Ärmel trägt:

Der Einsatz von CGI scheint hier übrigens deutlich sinnvoller als zuletzt bei „Justice League“. Dort mussten Fachleute den Schnurrbart von Superman-Darsteller Henry Cavill ausradieren. Cavill drehte parallel zum Film den neuen „Mission: Impossible“ und durfte seinen Bart vertraglich abgesichert nicht rasieren. Das Team von „Justice League“ musste Millionen für die Gesichtskorrektur am Computer ausgeben – das Ergebnis sah am Ende trotzdem furchtbar aus.


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