Jesse Hughes von Eagles of Death Metal fordert nach dem Bataclan-Massaker „Waffen für alle“

Hughes zieht eigenwillige Schlüsse aus den Bataclan-Anschlägen.

Jesse Hughes, Sänger und Gitarrist der Band Eagles of Death Metal, hat ein weiteres Video-Interview gegeben und seine Gedanken zu den Pariser Terror-Anschlägen geteilt.

Hughes war eines der Bandmitglieder, die bei dem Konzert in Paris am 13. November 2015 auf der Bühne standen, als schwer bewaffnete Terroristen den Club stürmten und 90 Gäste töteten. In einem Exklusiv-Interview mit Vice sprach der Gitarrist am 23. November 2015 erstmals über seine Gedanken und Gefühle nach dem Massaker.

Seine Schlussfolgerungen aus den traumatisierenden Erlebnissen teilte er nun in einem am 16. Februar veröffentlichten Interview mit dem Guardian. Der bekennende Republikaner fragt die Journalistin: „Hat euer Waffenverbot in Frankreich ein einziges, beschissenes Leben gerettet?“ Hughes beschreibt die Situation im Bataclan und erklärt, dass das Morden nur von denjenigen beendet worden sei, die ihre eigenen Waffen eingesetzt hätten, um die Terroristen zu überwältigen. Das Fazit von Hughes: „Solange wir es nicht schaffen, dass niemand Waffen hat, muss jeder eine haben.“

Hier könnt Ihr das Original-Interview beim Guardian lesen.

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