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Josh Fauver (Ex-Deerhunter) ist tot

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Josh Fauver, der ehemalige Bassist der Band Deerhunter, ist tot. Fauver starb am 4. November 2018 in Atlanta. Er wurde 39 Jahre alt. Die Todesursache ist bisher nicht bekannt.

Bekannt wurde Fauvers Tod über den Instagram-Account von Deerhunter. Neben dem Statement „Very difficult times now“ wurde dort am Sonntag ein Bild der Band in ihren frühen Jahren veröffentlicht, inklusive Fauver.

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Fauver kam 2004 zu Deerhunter. Er ersetzte den ursprünglichen Bassisten der Band, Justin Bosworth, der zuvor an Verletzungen verstarb, die er sich bei einem Skateboard-Unfall zugezogen hatte. Fauver wirkte an vier Alben der Band mit: TURN IT UP FAGGOT (2005), CRYPTOGRAMS (2007), der Doppel-LP „MICROCASTLE/WEIRD ERA CONT“ (2008) sowie dem 2010 veröffentlichten HALCYON DIGEST. Er verließ die Band 2012, kurz vor der Aufnahme von MONOMANIA. In einem Interview mit „Pitchfork“ sagte sein Bandkollege Bradford Cox zu dem via E-Mail vollzogenen Ausstieg von Fauver: „There was never a fight, nothing acrimonious“. Auf Fauver folgte Josh McKay als Deerhunter-Bassist. Ihr neues Album WHY HASN’T EVERYTHING ALREADY DISAPPEARED? soll Anfang 2019 erscheinen.

Fauver spielte unter anderem auch in den Bands Electrosleep, International und S.I.D.S. Er war außerdem Geschäftsführer und Gründer des Plattenlabels Army of Bad Luck. Erste Nachrufe von Bandkollegen und Freunden in den sozialen Netzwerken sind inzwischen online, zur Todesursache ist bisher nichts Näheres öffentlich bekannt.

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