Joy Division: History

Unter dem Namen Warsaw hatten Ian Curtis, Perter Hook, Bernard Sumner und Stephen Morris im Jahr 1977 ihre Band gegründet und sie ein Jahr später in Joy Division umbenannt. Mit den beiden Alben Unknown Pleasures und Closer schufen Joy Division Blaupausen für einen dunklen Post-Punk-Sound, in dem die synthetischen Klangelemente der 80er-Jahre bereits angelegt waren. Die Kritik jubelte, die Platten verkauften sich erst einmal mäßig. Live haben Joy Division keine 100 Auftritte hingelegt, und nur wenige außerhalb von England – Die Single „Love Will Tear Us Apart“, bereits vor Ian Curtis‘ Suizid im Mai 1980 veröffentlicht, stürmte die Charts im zweiten Anlauf im Juni 1980. Einen Monat später gaben Peter Hook, Bernard Sumner und Stephen Morris ihren ersten Auftritt ohne Ian Curtis, im „Beach Club“ in Manchester- nicht mehr Joy Division, aber auch noch nicht ganz New Order. Unter veränderten musikalischen Vorzeichen und von Keyboarderin Gillian Gilbert unterstützt, fanden sich die drei übriggebliebenen Mitglieder von Joy Division dann zu einer neuen Band zusammen, New Order bauten einen schicken Kokon aus cool kalkulierten Dance-Beats um den dunklen, romantischen Kern-endlich unverletzlich? Aber das ist eine andere Geschichte, und die scheint nach 27 Jahren gerade ihr Ende gefunden zu haben. Mitte dieses Jahres gab Peter Hook die Auflösung Von New Order Band bekannt, Bernard Sumner und Stephen Morris hatten ihre Zustimmung dazu allerdings nicht ausdrücklich erteilt. Für den Soundtrack zu Anto Corbijns Film „Control“ waren sie jedenfalls noch einmal als New Order im Einsatz.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.