Jugendsünde: Chris de Burgh – Far Beyond These Castle Walls

Platten, für die wir uns heute ein bisschen schämen. Diesmal mit Chris de Burgh.

Es war zu Beginn der Achtziger, ich war Anfang 20 und hatte nach der Punk-Revolution, New Wave und Post-Punk, nun ja, ein bisschen den Faden verloren. Mein Interesse an aktueller Musik ging gegen null. Da lernte ich ein Mädchen kennen, es war von Chris de Burgh besessen. Ich weiß nicht, ob es das Schönhörphänomen, oder ob es einer hormonellen Fehlfunktion geschuldet war, aber ich fand diesen Soft-Folk gar nicht übel. Ich erinnere mich vor allem an Far Beyond These Castle Walls, das Debütalbum von Chris de Burgh aus dem Jahr 1975. Natürlich ist mir das heute furchtbar peinlich, ich würde niemandem davon erzählen. Aber soooo schlecht ist dieses Album doch auch nicht. Oder?

Alle Neuigkeiten aus der Popwelt gibt es auch in unserem Newsletter.

Warum wird Iggy Pop nach Dekaden mit einigen Höhen und tiefsten Tälern jetzt verehrt und geliebt wie nie zuvor? Antwort liefert unsere Titelgeschichte über den „Godfather of Punk“. Dem Heft liegt exklusiv eine Vinyl-Single mit Live-Versionen von „The Passenger“ und „Lust For Life“ bei, festgehalten während des 2023er Konzerts beim Montreux Jazz Festival. Die MUSIKEXPRESS-Ausgabe gibt es hier bequem zum Bestellen.