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ELWOOD - Seine Musik passt in keine Schublade. Dafür muss sie Vergleichen standhalten: mit dem Klang von Everlast und Beck zum Beispiel.

Elwood heißt mit vollem Namen Prince Elwood Strickland III. Der Mann aus North Carolina arbeitete zehn Jahre lang als Tontechniker, unter anderem für Tricky, Mos Def, De La Soul und die Jungle Bros, aber auch für The The und Pete Rock. Irgendwann nahm er dann selbst ein Demo auf und schickte es an diverse Plattenfirmen. Die standen daraufhin sofort Schlange.

Den Zuschlag bekam Palm Pictures, das neue Label von Island Records-Gründer Chris Blackwell. Der stellte gleich noch den Kontakt zu Produzent Steve Lillywhite (u.a. U2, Rolling Stones) her, der sich auf dem Elwood-Debüt „The Parlance Of Our Time“ (übrigens ein Zitat aus dem Coen-Klassiker „The Big Lebowski“) mehrerer Elwood-Songs annahm. Unter anderem auch der Single „Sundown“, einem Cover des ’74er-Hits von Cordon Lightfoot.

Die Single pendelt, wie der Rest des Albums, lässig zwischen Rap, Pop und Folk. Everlast und Beck lassen allerorten grüßen, aber das muss ja nichts Schlechtes sein. Ganz im Gegenteil. Zumal Elwood ein ähnliches Faible für ausgefallene Sounds an den Tag legt wie Kollege Hansen. Da pfeift schon mal eine Kirmesorgel, flöten Flöten oder schaukeln angekiffte Dancehall-Dubs daher. Ein rundum geglücktes Album eines sympathischen Künstlers, der von sich sagt: „Wenn die Leute mir erzählen, dass meine Musik sie etwas fühlen lässt, ist das einfach die Krönung für mich.“ www.elwoodonline.com

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