Lego-Protestfilm von Greenpeace: Warner Bros. lässt Video aufgrund von Urheberrechtsansprüchen löschen

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Vor kurzem stellte Greenpeace einen Kurzfilm auf die Videoportale „Youtube“ und „Vimeo“, der die Zusammenarbeit des Lego-Konzerns mit dem Energielieferanten Shell anprangerte. Der Vorwurf der Umweltschutzorganisation: Der Konzern verkauft reihenweise Spielzeug mit dem Shell-Logo und unterstütze damit indirekt die Ölbohrvorhaben des Energielieferanten vor der Küste Alaskas.

Im Clip fordern sie mit folgendem Slogan zur Beendigung dieser Zusammenarbeit auf: „Tell Lego to end its partnership with Shell“. Dabei geht nicht nur eine mit Lego nachgebaute Bohrstation, sondern auch ein Lego-Eisbär geht im Öl unter – dazu wird eine Coverversion vom „Lego Movie“-Titelsong „Everything Is Awesome“ gespielt.

Gegen das Greenpeace-Video, das knapp 3 Millionen Mal angeklickt wurde, hat die US-Produktionsfirma Warner Bros. nun Beschwerde eingelegt und den Kurzfilm wegen eines Urheberrechtsanspruchs auf den beiden Videoportalen löschen lassen. Ob Warner Bros. es allerdings nur aus Lizenzgründen oder auch aus politischen Motiven sperren ließ, ist unbekannt. Die von Greenpeace eingereichte Online-Petition gegen Lego, in der die Umweltschutzorganisation Lego auffordert ihre Arbeit mit Shell einzustellen, läuft indes weiter.



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