Security-Mitarbeiterin beim Lollapalooza meldete angeblichen Amoklauf – weil sie früher nach Hause wollte

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Eine Security-Mitarbeiterin soll auf dem Lollapalooza Festival in Chicago einen angeblichen Amoklauf gemeldet haben, obwohl es dafür keine Anhaltspunkte gab. Nun wurde ein Strafverfahren gegen sie eingeleitet. Parallel lief das Festival wie geplant weiter. Es mussten keine Konzerte abgesagt oder verschoben werden. Insgesamt waren über 100.000 Besucher anwesend.

Nach Angaben der Gerichtsunterlagen soll die 18-jährige Frau namens Janya Williams über die App TextNow eine Nachricht mit den Worten „Massenschießerei um 16 Uhr am Standort Lollapalooza. Wir haben 150 Ziele“ an ihren Vorgesetzten geschickt haben. Außerdem soll sie eine weitere Warnung auf Facebook veröffentlicht haben, in der es hieß: „Massenschießerei im Lollapalooza Grant Park um 18 Uhr“. Auch diese Falschmeldung schickte sie ihrem Chef.

Daraufhin leitete dieser die erhaltenen Nachrichten an das FBI weiter. Die Ermittler verfolgten die Chats zurück und befragten die junge Frau. In einem Verhör gab sie schließlich zu, dass sie die Nachrichten nur verschickt habe, weil sie „früher von der Arbeit weg wollte“.

Williams wurde am Sonntag (31. Juli) verhaftet und muss sich bald vor Gericht dafür verantworten. Der Richter setzte eine Kaution in Höhe von 50.000 Dollar fest. Aktuell ist nicht bekannt, ob sie die Kaution gezahlt hat und wieder auf freiem Fuß oder weiterhin in Haft ist.


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