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Martin Freeman denkt, dass die Fans „Sherlock“ ruiniert haben

Im vergangenen Jahr fand „Sherlock“, die BBC-Krimireihe mit Benedict Cumberbatch und Martin Freeman (als Watson) ihr vorläufiges Ende. Sherlocks Schwester trat als Bösewicht auf, die letzte Szene verabschiedete die Helden der Reihe ins Ungewisse. Weitere Folgen sind derzeit nicht geplant, die Reaktionen auf die bisher letzte Staffel waren dazu äußerst gemischt.

Martin Freeman, einer der beiden Hauptdarsteller, hat nun ein bemerkenswertes Statement in einem Interview gemacht. Er teilt gegen die Fans der Show aus, die seiner Meinung nach einen enormen Druck auf die Produktion gelegt haben. „To be absolutely honest, it was kind of impossible“, sagte Freeman. Er meinte damit die Erfüllung der hohen Erwartungen.

„Ziemlich armselig“

Die Show sei direkte mit hoher Qualität gestartet, der Druck stieg von Staffel zu Staffel. Irgendwann hätten Freeman die arbeiten an der Serie dadurch keinen Spaß mehr gemacht. „Es ging nicht mehr darum, Spaß an der Serie zu haben, sondern darum: Ihr macht jetzt verdammt noch mal das hier, sonst seid ihr F*tz**“

Kooperation

Das Interview gab Freeman dem britischen Telegraph, Benedict Cumberbatch antwortete nun auf diese Äußerungen. „Es ist ziemlich armselig, wenn sowas ausreicht, damit du nicht mehr mit den Gegebenheiten klar kommst. Hallo, wegen Erwartungen?“

Egal, woran es am Ende lag. Die Lust Freemans auf weitere „Sherlock“-Drehs scheint nicht mehr vorhanden zu sein, was die Serie wohl endgültig beendet. Freeman wird demnächst in dem Netflix-Film „Cargo“ zu sehen sein, in dem er sich langsam in einem Zombie verwandelt und vorher einen sicheren Platz für seine Tochter finden möchte. Cumberbatch ist ab Donnerstag als Superheld Doctor Strange in Marvels „Avengers: Infinity War“ zu sehen.


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