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Martin Scorsese dreht neuen Film über New Yorker Musikszene der Siebziger

Bereits mit der (zu früh) eingestellten HBO-Serie „Vinyl“ stellte Martin Scorsese seine Affinität für die Musikszene der 1970er unter Beweis. Jetzt erhält der Hollywood-Regisseur dank „Imagine Entertainment“ erneut die Chance, in das New York der Siebziger Jahre einzutauchen.

Genau Details zu der Dokumentation werden bisher zwar unter Verschluss gehalten, mit Featurs wie „Rolling Thunder Revue: A Bob Dylan Story“, der Beatles-Doku „Shine A Light“, „George Harrison: Living in the Material World“ und „The Band“ hat Scorsese im Laufe der vergangene Jahre jedoch bereits einige Erfahrungen in besagtem Genre gesammelt.

Berichten zufolge suchen  die „Imagine Entertainment“-Köpfe Ron Howard und Brian Grazer aktuell gemeinsam mit Justin Wilkes und Sara Bernstein, beide zuständig für die Dokumentationsabteilung, nach einem Vertreiber für Scorseses neues Projekt. Apple TV+ soll sich bereits das „First Look“-Recht gesichert haben. Scorseses frisch erblühende Beziehung zu Netflix, die jüngst durch „The Irishman“ und „Rolling Thunder Revenue“ ins Rollen kam, legt jedoch auch eine mögliche Kooperation mit dem Streaming-Giganten nahe. Für wen sich Imagine schließlich entscheiden wird, bleibt also abzuwarten.

Zuletzt hatte Scorsese mit einer Reihe polarisierender Kommentare von sich Reden gemacht. So kritisierte er in einem offiziellen Statement die Überflutung Hollywoods mit Superheldenfilmen. Auch wenn viele dieser Streifen von sehr talentierten Filmemachern gedreht würden, sei Kino für ihn immer eine „Offenbarung ästhetischer, emotionaler und spiritueller Natur“ gewesen. Die Komplexität der menschlicher Natur käme in besagten Werken seiner Meinung nach häufig zu kurz.

Scorseses aktueller Kriminal-Thriller „The Irishman“ steht seit dem 14 . November auf Netflix im Stream zur Verfügung.


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