Meinl: Deutschlands Beckenschmiede

Es ist nicht alles Gold, was glänzt. Geschmiedete Bronze tut’s auch und klingt wesentlich besser. Amtliche Becken aus besagtem Metall sind seit mehr als 40 Jahren die Spezialität der Firma Meinl aus Neustadt bei Nürnberg. Mittlerweile haben sich die Meinls nach eigenen Angaben zum zweitgrößten Beckenhersteller der Welt emporgehämmert. Firmengründer Roland Meinl (im Foto I. mit Sohn Reinhold) steht mit 64 Jahren immer noch aktiv in der Cymbalproduktion. In jedem Becken steckt jahrelange Entwicklungsarbeit: „Ein gleichbleibend edles Material und vor ollem der Schmiedevorgang sind für ein gutes Becken wesentlich“, erklärt Meinl-Junior Reinhold beim Gang durch die Firma.

„Man muß sich ein Becken wie eine Citarrensaite vorstellen „, fährt er fort, .auch die klingt erst bei der richtigen Spannung. Bei einem Becken erreicht man dies durch Schmieden.‘ Ein Meinl-Becken besteht zum Großteil aus einer Kupfer/Zinn-Legierung. Das Gießen, Auswalzen der Rohlinge und das Schmieden sind die wesentlichen Stationen, die ein Cymbal während der Herstellung durchläuft. Dabei ist die Härte des Materials für die Klangqualität von entscheidender Bedeutung. Mittlerweile umfaßt das Meinl-Programm die fünf verschiedenen Beckenserien Raker, Livesound, Laser, Sterling und Meteor. Während die Raker- und Livesound-Cymbals für Profis geschmiedet sind, entwikkelte man die Serien Laser, Sterling und Meteor für die Einsteiger unter den Schlagwerkern.

Info: Meinl, An den Herrenbergen 24, 91413 Neustadt, Tel. 09161/7880

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