Zum Weltfrauentag: Diese 10 Musikerinnen solltet Ihr 2018 nicht verpassen

IAMDDB

Diana Debrito nennt ihren Stil „Urban-Jazz“. Schon früh wurde die unter ihrem Künstlernamen IAMDDB bekannte Sängerin aus Manchester von der Musik ihres Vaters, dem Saxophonisten Manuel de Brito, begleitet und beeinflusst. Die 22-Jährige mit portugiesischen und angolischen Wurzeln mischt R&B, Neo-Soul und Trap – sie singt, sie rappt und produziert ihre Tracks oftmals selbst. Nachdem sie bereits vor dem angolischen Präsidenten aufgetreten ist, spielt IAMDDB 2018 auf dem Melt! Festival.

Caitlyn Smith

Caitlyn Smith selbst ist noch nicht ganz so bekannt wie ihre Songs – schrieb die in Nashville lebende Country-Sängerin doch bereits Lieder für James Bay („Hear Your Heart”), Lady Antebellum („747”) und Dolly Parton („You Can’t Make Old Friends“). Das soll sich nun ändern: Nach 15 Jahren Schreiberei für andere Künstlerinnen und Künstler, erfüllte sich die Musikerin im Januar einen Wunsch, den sie seit dem Kindesalter hegt: Sie veröffentlichte ihr eigenes Debüt-Abum. STARFIRE verbindet klassischen Country und Pop mit Soul und Blues.

Tiffany Calver

Die 23-jährige Hip-Hop-DJ gehört in England zu den jüngsten Frauen an den Turntables. Ihre Expertise nutzt Tiffany Calver aber nicht nur, um volle Clubs zum Tanzen zu bringen: In einer Abendsendung von KISS FM stellt die Fachfrau jeden Montag um Mitternacht Musik vor. Zu den Spezialitäten der Radio-Moderatorin gehören Rap, Trap und Grime. Ihr Sinn für Neues ist auch an Drake nicht vorübergezogen: Für die „OVO Sound“-Radioshow des Rappers stellte Calver bereits einen Mix zusammen.

Habibi

2011 gründeten Sängerin Rahill Jamalifard und Gitarristin Lenny Lynch ihre von iranischer Kultur inspirierte Gruppe. „Habibi“, was auf Arabisch übersetzt „mein Liebling“ bedeutet, machen Garage-Psych-Rock mit 60er Jahre Girl-Group-Harmonien. Mit an Bord der Band sind inzwischen auch Erin Campbell (Gitarre), Leah Fishman (Bass) und Karen Isabel (Schlagzeug). Die Texte des Quintetts aus Brooklyn sind meist auf Englisch, teilweise auch auf Farsi – dann klingen Jamalifards iranische Wurzeln an. Habibis Song „Sweetest Talk“ tauchte schon in James Francos Filmserie „Episodes of an Untitled Film“ auf. Im März 2018 soll die neue EP erscheinen.

Pearl De Luna

Pearl De Lunas musikalische Erziehung begann wohl schon früh: Dennis Morris, ihr Vater, war der Fotograf von Bob Marley und den Sex Pistols und begleitete die Künstler auf zahlreichen Tourneen. Stilistisch hat es die 22-Jährige aus London in eine eher psychedelische Richtung verschlagen. Atmosphärischer Soul bildet die Basis ihrer aktuellen EP SYNESTHESIA, auf der De Luna manchmal mehr flüstert als singt.

Caroline Shaw

Für ihr „A Capella“-Werk “Partita for 8 Voices” gewann Caroline Shaw 2013 den Pulitzer-Preis für Musik. Die 36-Jährige ist Sängerin, Geigerin, Komponistin – schreibt beeindruckende zeitgenössisch-klassische wie populäre Stücke. Kein Wunder, dass sich auch Kanye West schon ihre Hilfe geholt hat: Sie arrangierte den Song „Say You Will“, spielte dazu Geige und sang. Auf dem 2016 erschienen Album des Rappers THE LIFE OF PABLO wirkte die Wahl-New-Yorkerin als Produzentin und Sängerin mit. Mit ihrem Vokal-Oktett „Roomful of Teeth“ wird sie in diesem Jahr viele Konzerte geben. Es wird gesungen, gesprochen, geflüstert, gesummt, gemurmelt, geseufzt – auf jeden Fall immer überrascht.

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