Highlight: Die 50 besten Songs des Jahres 2017

Hotlist 2018

Hotlist: Diese 28 Newcomer werden Euch 2018 begeistern

Wer sind die besten Newcomerinnen und Newcomer im neuen Jahr? (Und warum klingen viele davon wie aus den 90ern?) In der größten Hotlist der ME-Geschichte, ausführlich und auf Papier im ME 02/2018 zu finden, steht wirklich absolut alles drin!

Hier findet Ihr unsere 28 großen musikalischen Versprechen für das Jahr 2018 im Überblick:

Superorganism

Internet-Traumtänzer: Superorganism verbinden Bedroom-Producing mit großer Pop-Geste.

Dream Wife

Drei Frauen aus Brighton sorgen mit ihrem Mix aus Punk und Gramrock für ein Riff-Gewitter. Und ihre Coming-of-Age-Lyrics können einem tatsächlich helfen.

Club Night

So wie die Musik von Club Night das Leben feiert – ein Sturzbach an Klängen, ein Teppichlager an Soundschichten, Kakophonie ohne Schmerzen, Euphoriegesänge gegen das Böse –, so feiert das Leben diese Musik.

Moaning

Singende Gitarren, Shoegaze-Wogen und Gottesdienst-Synthesizer verpassen Moanings Songs einen quasihymnischen Hau, der auch Fans von Interpol oder The Horrors einzufangen vermag.

Black Honey

Black Honey springen mit derart viel Anlauf ins 90s-Alternative-Pop-und-Rock-Nest, dass einem gar nicht auffällt, wie es bei der Landung staubt.

Partner

Partners in Deutschland nur als Import erhältlichen Debütalbum IN SEARCH OF LOST TIME verhandelt Feminismus, queeres Leben und Schnipo-Schranke-like allerhand unterhalb der Gürtellinie.

Shame

Shame stehen The Ruts, der Band ihres Mentors John „Segs“ Jennings, mit ihrem musikalisch eingängigen, textlich kompromisslosen Punk sehr nahe. Ihr Debüt SONGS OF PRAISE ist Anfang Januar erschienen.

Sorry

In Sorry steckt dunkler, antifolkiger, angegrungeter, durchaus avantgardistischer Alles-ist-möglich-aber-wir-nehmen-uns-nur-was- passt-Indiepoprock with some Beats drin.

Charlotte Day Wilson

Viel Gefühl, komprimiert in elegantem Sound: Die Kanadierin steht mit ihrer warmen Melancholie-Musik an der Spitze einer neuen Neo-Soul-Welle.

Girlhood

Christian Pinchbeck und Tessa Cavanna schieben das Beste aus verschiedenen Welten zusammen: die federnden Beats des 80s-HipHop, den Neo-Soul der 90er und die knisternden Sampling-Welten der Avanlanches.

Jorja Smith

Die Britin macht tolle Oldschool-Songs, die mal den Boom- Bap-Soul der 90er erkunden, mal Lauryn-Hill- Balladen oder den UK-Garage-Sound.

Sigrid

Nach einer heftigen Mansplaining-Attacke teilte Sigrid aus und schrieb mit „Don’t Kill My Vibe“ einen der Pophits 2017. Seitdem geht die Norwegerin viral, spielt auf Rockfestivals, zeigt sich mit Nobelpreisträgerinnen. 2018 wird es kein Entkommen geben.

Billie Elish

Lust auf eine Bubblegum-Hollywood- Lorde? 16 Jahre ist sie alt, kommt aus L. A., dunkle Gedanken sind ihr nicht fremd.

Fishbach

Was alles geht im französischen Chanson, wenn man offen ist. Weltmusik, Wave, 80s-Pop, Elektro: Flora Fischbach nutzt das ganze Spektrum und zwingt das kulturverwöhnte Frankreich in die Knie.

Vera

Der dänische Producer hat ein Faible für smoothe Sounds. Die EP „Good Job No Conversation“ ist pastellfarbene Klangseife, die nach einer neuen Yacht-Pop-Generation duftet.

Nilüfer Yanya

Mit politischem Feingefühl führt die Britin Indie, Jazz und Soul in die Zukunft – und in kleine Abgründe.

Sam Vance-Law

Der Ex-Chorknabe macht Queer Pop wie ein verdammt gutes Stand-up-Programm.

Yaeji

New Yorks hotteste Produzentin flüstert ihren House-infizierten Tracks zartes Pop-Appeal ein.

Ider

Das Londoner Elektro-Pop-Duo kann alles, außer Hymnen.

Das Paradies

Das Paradies ist nicht groß, es befindet sich in Leipzig und besteht nur aus einem Musiker. Der bedient sich an nerdigem Indie-Songwritertum – poetisch, umarmend und warm.

Swutscher

Ist das German Country oder bloß gemütliche Saufmusik zum Runterkommen? Ganz sicher ist für beides ein schöner Platz in dieser Welt frei.

Flut

Die wollen doch nur schmusen, am liebsten den ganzen Tag. Und dabei den Sternenhimmel besingen, oder in Schimanski- Mänteln die Stadt unsicher machen.

International Music

Ob man mit diesem ähnlich ungooglebaren Namen wie „Das Paradies“ überhaupt berühmt werden kann? Unbedingt!

Tash Sultana

Straßenmusikerin, Netzphänomen, Weltstar – der Aufstieg der 22 Jahre alten Australierin verläuft rasant. Letztes Jahr verkaufte sie das Ber­liner „Tempodrom“ aus, noch vor dem ersten Album.

Sudan Archives

Das Instrument von Brittney Denise Parks aus Los Angeles ist die Geige. Die wird von der 23-Jährigen auf ungewöhnliche Weise gespielt und mit elektronischen Verzierungen, Verfremdungen und komplexen HipHop-Beats unterlegt.

Madanii

Die Deutsch-Iranerin und Wahlberlinerin Dena Zarrin macht unter dem Mädchennamen ihrer Mutter Future-Pop mit persischen Soundsamples, Trap-Elementen und dunklen Bässen.

Káryyn

Die Amerikanerin mit syrischen Wurzeln macht Experimental Pop mit Cyborg- Synthesizern. Ein Sound, der genauso gut aus einer elektronisch zuckenden Naturreligion wie aus der Zukunft stammen könnte.

Tsar B

Es scheint, als habe Sevdaliza in den Beneluxländern etwas in Gang gesetzt: Jetzt rückt die Belgierin Justine Bourgeus mit ihrem Digital-R’n’B nach. Synthie-Effekte kriechen durch ihre Songs wie Zigarettenrauch durch nachtblaue Dunkelheit, der Gesang driftet gern in androgyne Verzerrungen.

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