Nach Corona-Erkrankung: Marianne Faithfull weiß nicht, ob sie jemals wieder singen kann

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Marianne Faithfull hatte Glück: Nach einer Infektion mit Corona im April 2020 erholte sich die damals 73-jährige Künstlerin wieder. Allerdings soll die Erkrankung Spuren bei ihr hinterlassen haben. Wie sie jetzt in einem Interview erklärte, könne sie aufgrund von Lungenschäden wahrscheinlich nie mehr singen.

Insgesamt musste Marianne Faithfull 22 Tage im Krankenhaus verbringen – damals hieß es, dass die Sängerin die Erkankung nicht überleben würde, weshalb sie bereits nur noch palliativ versorgt worden sei. Doch sie kämpfte sich zurück ins Leben. Covid-19 habe allerdings langfristig für gesundheitliche Schäden gesorgt: Neben starker Müdigkeit und dem Verlust ihres Kurzzeitgedächtnisses sind auch schwere Lungenschäden eingetreten.

„Ich fühle mich weder verflucht noch unbesiegbar“

Dem „Guardian“ erzählte die Sängerin: „Ich weiß nicht, ob ich jemals wieder singen kann. Vielleicht ist das vorbei. Es würde mich unglaublich aufregen, wenn das der Fall wäre. Aber ich bin 74. Ich fühle mich weder verflucht noch unbesiegbar. Ich fühle mich einfach menschlich.“

Eine Ärztin habe sie besucht und ihr gesagt, dass ihre Lungen sich vermutlich nicht von dem Schaden erholen werden, den das Coronavirus angerichtet hat. „OK, vielleicht tun sie das nicht, aber vielleicht, durch ein Wunder, tun sie es doch. Ich weiß nicht, warum ich an Wunder glaube. Ich tue es einfach.“

Marianne Faithfull: Ein voraussichtlich letztes Album erscheint im April

Erst vor einigen Tagen erklärte Marianne Faithfull, dass „She Walks in Beauty“ voraussichtlich ihr letztes Studioalbum sein wird. Das Spoken-Word-Album, an dem auch Warren Ellis, Nick Cave und Brian Eno beteiligt sind, soll am 30. April erscheinen.


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