Highlight: Die verstorbenen Persönlichkeiten 2018

Nach Tod des Musikers: Kirchenglocken spielen Avicii-Hits

Am 20. April 2018 wurde der EDM-Superstar Avicii tot in einem Hotelzimmer im Oman aufgefunden. Schon kurz nach der Meldung über den frühen Tod des Musikers kondolierten zahlreiche Musiker, darunter Madonna, die bei Twitter schrieb: „„So Sad……. So Tragic. Good Bye Dear Sweet Tim. Gone too Soon.“

Auch in den Niederlanden, das gemeinhin als Heimat des aktuellen EDM-Trends gilt, war die Bestürzung über das Ableben des schwedischen DJs und Produzenten groß. Auf eine ganz besondere Art wurde Tim Bergling, wie Avicii mit bürgerlichem Namen heißt, in Utrecht geehrt. Dort erklangen Glockenspiel-Versionen seiner Hits „Wake Me Up“ und „Without You“ aus dem Dom der Stadt.

Einen Videomitschnitt der Interpretation von Utrechts Stadtglöcknerin Malgosia Fiebig könnt Ihr Euch hier ansehen:

Avicii: Todesursache scheint geklärt

In der Zwischenzeit scheint die Todesursache geklärt, die Behörden im Oman schweigen sich zu dieser jedoch weiterhin aus.

„Wir haben alle Informationen, wir wissen, was passiert ist, aber wir geben es nicht an die Medien weiter“, erklärte die Polizei laut „TMZ“ in einem Statement, das dem schwedischen TV-Sender „SVT News“ vorliegen soll. Opfer eines Verbrechens oder sonst einer Art von Fremdeinwirkung wurde Avicii, der nur 28 Jahre alt wurde, demnach nicht.

Er litt bis zuletzt unter schweren gesundheitlichen Problemen und an einer Pankreatitis, einer Bauchspeicheldrüsenentzündung. Im Oman soll Avicii Urlaub mit Freunden gemacht haben. Über in der EDM-Szene nicht unüblichen Drogenmissbrauch oder Burnout wird seit der Todesmeldung ebenfalls spekuliert, Avicii soll zeitweise viel Alkohol konsumiert haben. 2016 zog er sich von Live-Auftritten zurück.

Avicii arbeitete in seiner Karriere unter anderem mit David Guetta, Daft Punk, Coldplay, Brandon Flowers und Leona Lewis zusammen. Er veröffentlichte drei Studioalben, drei EPs und etliche weitere Tracks. „Wake Me Up“, an dem übrigens auch Incubus-Gitarrist Mike Einziger mitschrieb, verkaufte sich allein in Deutschland über eine Million Mal und wurde zu einer der erfolgreichsten Singles seit 40 Jahren.

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