Nirvana: Klage von „NEVERMIND-Baby“ Spencer Elden soll weiterhin abgewiesen werden

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Nirvanas Nachlassverwalter haben in dem laufenden Rechtsstreit mit Spencer Elden, der ihnen sexuell ausbeuterische Darstellung auf dem NEVERMIND-Cover vorwirft, einen weiteren Antrag auf Abweisung gestellt.

In dem Antrag macht Nirvanas Anwalt klar, dass der Fall beendet werden müsse. Seine Mandant*innen bitten das Gericht in dem Schreiben die Klage abzuweisen, und zwar wie in der Vergangenheit auch mit Verweis darauf, dass durch die Verjährungsfrist eine Klage ausgeschlossen sei.

Man teilte außerdem mit, dass keine Abänderung der Klage möglich sei, durch die Eldens Ansprüche gegenüber der Band gerettet werden könnten. „In seinem immer kleiner werdenden Plädoyer hat Elden jetzt alle bis auf einen der unzähligen staats- und bundesrechtlichen Forderungen verworfen, die er zuvor versucht hatte, gegen die Angeklagten anzuführen“, heißt es weiter in dem Antrag.

Elden habe es vor seiner Klage sehr wohl geschafft, von seinem Status als das „Nirvana-Baby“ zu profitieren und den damit einhergehenden Ruhm zu Geld zu machen. Auch die 10-Jahres-Frist, die nach der Entdeckung eines Verstoßes bei Minderjährigen gilt, decke die Klage nach Meinung der Band bzw. ihrer Vertreter nicht mehr.

Ende Dezember hatten Nirvanas Nachlassverwalter eine Ablehnung der Klage erwirken können, nachdem Eldens Anwälte eine Frist hatten verstreichen lassen. Der Richter gab Eldens Anwälten daraufhin eine zweiwöchige Frist, um Unterlagen nachzureichen, der sie auch nachkamen. Aus den Gerichtsunterlagen geht hervor, dass die Anklage Schadensersatz für die Verstöße gegen bundesstaatliche Gesetze zu Kinderpornographie und kommerzieller Kindesausbeutung fordert.

Eine Anhörung soll am 24. Februar 2022 um 10 Uhr in Los Angeles stattfinden.


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