Quentin Tarantino versteigert ungesehene „Pulp Fiction“-Szenen als NFTs

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Star-Regisseur Quentin Tarantino hat bekannt gegeben, dass er ungeschnittene „Pulp Fiction“-Szenen als NFTs versteigern wird. Bei NFTs (Non-Fungible Token) handelt es sich um digital geschützte Objekte, die nicht ersetzbar sind. Sie beruhen auf einer Zeichenreihe, die anders als die sogenannten „Fungible Token“, weder austauschbar noch kopierbar sind. Insgesamt sieben verschiedene Szenen sollen ersteigert werden können. 

In einer offiziellen Pressemitteilung heißt es außerdem: „Jedes NFT enthält ein oder mehrere bisher unbekannte Geheimnisse einer bestimmten ikonischen Szene aus ‚Pulp Fiction‘. Die privilegierte Person, die eines dieser wenigen und seltenen NFTs kauft, erhält diese Geheimnisse und einen Einblick in den Geist und den kreativen Prozess von Quentin Tarantino.“ Wer im Besitz einer der NFTs ist kann außerdem entscheiden, ob er oder sie das Geheimnis für sich behält oder die Szene öffentlich macht.

„Eine ganz neue Welt der Verbindung von Fans und Künstlern“

Die NFTs von Tarantino basieren auf dem unabhängigen Blockchain-Netzwerk „Secret Network“, welches einen hohen Wert auf Datenschutz legt. Somit kann sichergestellt werden, dass die ersteigerten „Pulp Fiction“-NFTs nur für die Eigentümer*innen angezeigt werden. Via „ CNBC“ erklärte Tarantino nun: „Ich freue mich, den Fans diese exklusiven Szenen aus ‚Pulp Fiction‘ zu präsentieren.“ Und weiter: „Secret Network und Secret NFTs bieten eine ganz neue Welt der Verbindung von Fans und Künstlern und ich freue mich, ein Teil davon zu sein.“

Tarantino ist aber nicht der Einzige, der Teile seiner Arbeit als NFTs anbietet. Zuletzt kündigte auch die New Yorker Indie-Rockband Interpol eine Zusammenarbeit mit dem Regisseur David Lynch an, bei der es ebenfalls um die Versteigerung von gemeinsamen NFTs geht. Seit 2008 arbeiten Lynch und Interpol für verschiedene Projekte miteinander. Beispielsweise lieferte David Lynch 2011 die Visuals für Interpols Performance beim Coachella-Festival.

Daraus resultierte später Lynchs berühmter, animierter Kurzfilm „I Touch a Red Button“, für den Interpol den Song „Lights“ bereitstellten. Lynch und Interpol wollen ihre jahrelange Zusammenarbeit nun mit einer Serie von sieben NFTs feiern.

+++ Dieser Artikel erschien zuerst auf rollingstone.de +++


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