Red Hot Chili Peppers: Gepfefferte Angelegenheit


Die Biografie der Red Hot Chili Peppers

Die Red Hot Chili Peppers gingen hervor aus der 1978 gegründeten Schülerband Los Faces, die in L.A. Jazz-Funk mit Metal-Rock kreuzte und damit im Grunde den Crossover erfand. Anfang der Achtziger benannten die damaligen Bandmitglieder Anthony Kiedis (voc), Flea (bass), Hillel Slovak (git) und Jack Irons (drums) die Kapelle um in Anthem. Mit dem ersten Plattenvertrag kam nochmals ein neuer Name: Red Hot Chili Peppers. Schon das zweite Album „Freaky Styley“ produzierte Funk-Altmeister George Clinton, aber erst die dritte Scheibe „The Uplift Mofo Party Plan“ wurde auch in Europa veröffentlicht. Problem der frühen Peppers-Ergüsse: Ihre Pennäler-Erotik, die zu Texten wie „Party On Your Pussy“ führte. Vor allem aber war die Bandgeschichte geprägt von Pleiten, Pech und Pannen. Urgitarrist Hillel Slovak stieg 1983 aus, wurde ersetzt durch Jack Sherman, der 1984 wiederum durch Slovak ersetzt wurde, der 1988 an einer Oberdosis starb. Es folgte ein kurzes Gastspiel von Blackbyrd McKnight. Dann wurde John Frusciante Bandmitglied (allerdings erst, nachdem auch Urdrummer Jack Irons ausgestiegen war). Der neue Drummer hieß Chad Smith und lockte Flea (der seinerseits schon Solopläne schmiedete) wieder in die Band zurück. 1992 schmiß Frusciante frustriert die Brocken hin und erklärte deutschen Journalisten: „Musik langweilt mich eigentlich ganz unheimlich.“ Seinen Platz übernahmen nacheinander Arik Marshall (1992), Jesse Tobias (1993) und Dave Navarro (1993 bis 1998). Dann erlitt Sänger Kiedis einen schweren Motorradunfall und laborierte monatelang an komplizierten Knochenbrüchen herum. Navarro verließ die RHCP, um in seiner wiederbelebten Ex-Band Jane’s Addiction mitzuspielen. Und nun griff endlich John Frusciante wieder zur Axt und die Red Hot Chili Peppers lassen es wieder krachen!

Ausgewählte Internetadressen:

http://www.redhotchiupeppers.net/ http://www.funkinrageous.com/pageio.html http://www.rocknwortd.com/bands/pqr/rhcp/