Ananas Express von David Gordon Green, USA 2008 :: Start 23.10.

Reich wie die Vagina Gottes. Und ist noch viel lustiger.

Der erste Film der Welt, der auf einer von Brad Pitt gespielten Nebenfigur aus einem anderen Film basiert (James Francos Pot-Dealer Saul ist unmittelbar Pitts Floyd aus true romance entlehnt), ist nicht, wie vom US-„Rolling Stone“ behauptet, „the greatest stoner-movie of all time“. Obwohl die beiden Hauptfiguren keine Sekunde lang nicht high sind, ist Ananas Express (so nennt sich eine besondere Marihuana-Sorte, die angeblich riecht wie die „Vagina Gottes“ und deren Genuss so verboten ist wie „die Ermordung eines Einhorns“) eher eine besonders raffinierte Hommage an den Actionfilm der 80er. Produziert ist die Sause von Judd Apatow, dem Mann hinter Beim ersten Mal und SUPERBAD und mit großer Lust und dem Auge eines Auteurs inszeniert von Arthouse-Maestro David Gordon Green: Die genussvoll ausufernde Story eines von zwei Kiffern ausgelösten Drogenkriegs lebt nicht von ihrem Plot, sondern vom Rhythmus der absurden Dialoge und der Erkenntnis, dass Buddy-Movies verkappte Schwulenfilme sind. Ehrlich.

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