Ásgeir Afterglow


Embassy Of Music/Warner (VÖ: 05.05.)

Angeblich steht Ásgeirs Debüt Dýrð í dauðaþögN (2012) in jedem zehnten Haushalt Islands. Die englischsprachige Ausgabe IN THE SILENCE (2014) katapultierte ihn in die Charts mehrerer Länder. Warum Ásgeir solchen Wirbel entfachen kann, wird schnell klar auf AFTERGLOW. Er besitzt eine extrem geschmeidige Falsettstimme, mit der, wenn nicht viel schief läuft, in Zukunft relevante Aufnahmen von Beyoncé bis zu Bon Iver veredelt werden sollten. Oder er wird gleich selber Ásgeir Superstar: der durch die Türritzen des R’n’B huscht („Unbound“) und das gefühlige Lied zum Piano in den Bombast treibt („Here Comes The Wave In“). Wenn er ganz bei sich und dem Rumoren der Keyboards bleibt, erinnert das an Antony Hegarty. Es sind die schönsten Momente auf AFTERGLOW.


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