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Birdy Beautiful Lies


Warner, 25.03.2016

Auf ihrem dritten Album präsentiert sich Jasmine van den Bogaerde als gereifte Songwriterin, die in Momenten sogar zu abgeklärt klingt. Birdy, die ihre neue Platte zu Recht als ihr Coming-of-Age-Album bezeichnet, hat sich in der Musikwelt umgeschaut und ist zwischen Kate Bush und Lana Del Rey fündig geworden. Das führt zu unterschiedlichen Ergebnissen. Am besten ist sie dann, wenn sie ihren fatalen Hang zum Bombast zügelt wie in „Shadow“ – nur um bei der nächsten Gelegenheit („Wild Horses“) wieder über die Stränge zu schlagen. Das in sanfter Melancholie schwelgende „Save Yourself“ legt Birdys wahres Talent offen. Vielleicht ist es von einer 19-Jährigen zu viel verlangt, sich schon jetzt festzulegen. Das Potenzial, sich nicht mit gesichtslosem Mainstream-Pop zu zerstören, ist jedenfalls vorhanden.


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