Car Seat Headrest

Making A Door Less Open

Matador/Beggars/Indigo (VÖ: 1.5.)

Will Toledo sucht Kreativität und Energie und endet in einem Vielzuviel von Ansätzen: zwischen Pop, Rock, Elektro, Industrial und Soundscapes.

Will Toledo hat sich jüngst als Kind der Generation „Track-Listener“ geoutet: Wie er Musik höre, hätte sich doch sehr geändert, sein Interesse an kompletten Alben wäre zurückgegangen, im Gegenzug entdecke er immer mehr einzelne Stücke aus allen Himmelsrichtungen; Stücke, die eine spezielle Energie für ihn besäßen. Jetzt veröffentlicht er (dennoch) ein Album, möchte es aber als eine Sammlung eben solcher Energieleistungen verstanden wissen.

Amazon

In MAKING A DOOR LESS OPEN ist auch die Zusammenarbeit von Toledo und Drummer Andrew Katz geflossen, die parallel elektronische Tracks produzierten. Man mag kaum einen Fokus in dieser 10-Track-Sammlung ausmachen: Car Seat Headrest verrennen sich über die Strecke von knapp 43 Minuten in einem Vielzuviel von Ansätzen.

Youtube Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Youtube
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.

Das reicht von der knapp sechsminütigen Eröffnung „Weightlifters“ mit ihren Industrial-Anklängen über eine eher old-schoolige Version von Rock’n’Roll, wie man sie in den 80ern noch pflegte („Hollywood“), über schwermütige Soundscapes („Hymn“) und eine Mitpfeif-Beatnummer namens „Martin“ bis hin zum quirligen Finale „Famous“, das auf House-Beats davoneilt. MAKING A DOOR LESS OPEN kann mit anderen Car-Seat-Headrest-Platten aber nicht mithalten. Zerstreuung darf Kreativität freisetzen, hier verpuffen zu viele Energien im Kampf um Erneuerung.

Spotify Placeholder

An dieser Stelle findest du Inhalte aus Spotify
Um mit Inhalten aus Sozialen Netzwerken zu interagieren oder diese darzustellen, brauchen wir deine Zustimmung.