Cosmo Sheldrake

EYE TO THE EAR

Tardigrade/Bertus (VÖ: 12.4.)

Der verspielte Collagen-Pop des Naturburschen kommt ohne Walgesang und Froschquaken aus.

Cosmo Sheldrakes letztes Album WAKE UP CALLS setzte sich aus den Rufen bedrohter Vogelarten zusammen, die 2023er-EP WILD WET WORLD aus Klängen des Meeres. Mit EYE TO THE EAR ist der Soundbastler, Multiinstrumentalist und Fieldrecording-Enthusiast nun auch wieder zu Lande unterwegs und schöpft aus den Vollen: Samples von Flora und Fauna, Stimmen und Geräusche, Elektronik und analoge Instrumente collagiert Sheldrake zu schillernden Wundertüten-Kompositionen.

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Da zirpen Grillen, ein Käuzchen ruft, Wasser plätschert, Flöten trillieren, das Sousaphon tutet, Percussions klappern, tiefe Bässe dröhnen. Und der Brite singt mit sich selber und dem Vokal Ensemble Howl im Chor. Weiterhin bleibt es Sheldrakes Kunst, die Reizüberflutung zu etwas Eingängigem, Groovigem zu formen.

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Dabei hat EYE TO THE EAR ein wenig von der orchestralen, schnörkeligen Leichtigkeit früherer Aufnahmen verloren. „Shiny Is The View“ offenbart einen dunklen Elektropop-Kern, der soulige Crooner „More Than A Mountain“ ist ungewohnt konventionell instrumentiert. Was inmitten des Patchwork-Wahnsinns eines Cosmo Sheldrake beinahe erfrischend wirkt.

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