Ferris MC Wahrscheinlich nie wieder vielleicht


Arising Empire/Warner

Gemeinsam mit dem traditionsreichen Holzbearbeitungsunternehmen Madsen zusammengedübelt, ist Ferris MCs siebtes Soloalbum der Beweis gewordene Beweis, dass der nun auch rocken zu können glaubt. Die Erinnerung an die schlimmen Unfallaufnahmen nach ähnlichen Geisterfahreraktionen von Curse, Fanta 4 oder Jan Delay ist offenbar schon wieder zu sehr verblasst. So passiert das dann.

Bis satt überm Eichstrich Zugerifftes neben unknusprigen Schweinebauchballaden, in die bodenlose Mitte zwischen Hosen, Liquido und Scorpions gestampft und in einem illegal umfunktionierten Meth-Labor aus den allerletzten DNA-Resten von RATM, Peppers und Rammstein zusammengekratzt, empfiehlt sich das verlorene Deichkind mit seinem neuen Sound für die Stadionzusammenrottung der kartoffeligen Volksseele, obwohl es sich inhaltlich in „Für Deutschlands reicht’s“ genau dagegen ausspuckt. Sag schnell, Ferris, ist das hier vielleicht ein Prank? 

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Kooperation

Mit Stella Donnelly, Sasami, Howe Gelb und Ferris MC: Diese 10 Alben sind diese Woche erschienen
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