Garden City Movement Apollonia


Night Time Stories/Cargo

Man könnte es eine Art Wattierungs-Kunst nennen, was Garden City Movement aus Tel Aviv da auf ihrem im besten Sinne sedierenden Debütalbum treiben. Wenn mit „Santal 33“ das letzte dieser 18 vortrefflich smoothen Stücke verklingt, ist man jedenfalls längst in einen Kokon eingewoben, den man so schnell nicht wieder verlassen möchte.

Namentlich angelehnt an den Gott des Lichts, des Frühlings, der Heilung und der Künste perlt einem auf APOLLONIA eine nektarsüße Musik ins Ohr, die mit ihren geschliffenen elektronischen Texturen, ihren discoid rollenden Bässen und ihren gehauchten Falsett-Gesängen kaum entspannender wirken könnte.

Von edel groovenden R’n’B-Anklängen, fusioniert mit arabesken Gitarrenlinien, über ebenso cheesy wie tausendschönen Plastik-Soul samt Konserven-Streicher bis hin zu verschachtelten Jazz-Rhythmen und geschmeidig pumpendem French-House entfaltet sich hier ein ausgetüfteltes Pop-Panorama.


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