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Levon Vincent World Order Music


Novel Sound (VÖ: 22.11.)

Der New Yorker betonte vor dem Release seiner neuen Platte, dass es ihm um Frieden geht, um Optimismus. Etwas, das ihm vor zwei Jahren bedeutend schwerer fiel, als sein zweites Album FOR PARIS etwas zu kitschig aufgeladen wirkte als musikalische Entschuldigung für seine schwerwiegenden Äußerungen zum Thema Bewaffnung im Rahmen der Attentate von Paris.

Losgelöst von all dem nimmt Vincent mit elf Tracks in fast 75 Minuten souverän alle in den Arm, die im Feed zwar betont die „gute alte Zeit“ feiern, aber heimlich Meme-House von Ross From Friends und Co. aus ihrem Verlauf löschen. Euphorischer, aber zugleich sentimental wirkender House, der im Geschichtsunterricht gut aufgepasst hat.


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Tracks wie „She Likes To Wave To Passing Boats“ lassen die Haare auf den Armen nach oben schnellen, während der Opener Garage und Rave in einen Piano-House-Mantel steckt. Und der stampfende Beat in „Opening“ wird von flatternden Cold-Wave-Synths gezähmt. Das ist keine Ahnenforschung, das ist ein kleines, kratziges Denkmal von einem, der weiß, wovon seine Maschinen sprechen.

 


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