Nadine Shah

FILTHY UNDERNEATH

EMI/Universal (VÖ: 23.2.)

Die Britin vergräbt ihre Wut unter glitzerndem Pop.

Nadine Shahs Musik lebte schon immer von Widersprüchen: Auf HOLIDAY DESTINATION verhandelte sie Krieg und Flucht zu ansteckendem Post-Punk, KITCHEN SINK verpackte die Diskussion von Geschlechterrollen in funky Klänge. FILTHY UNDERNEATH ist die logische Weiterentwicklung dieses Prinzips und viel mehr: Größer, raumgreifender und offener ist der Sound und nimmt doch den Albumtitel sehr ernst – unter all den Grooves steckt die gleiche Wut, die die Britin seit Beginn ihrer Karriere auszeichnet.

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Sie versteckt sich in Shahs samtiger Stimme, die aber auch schneidend sein kann, und in dem sägend-schrägen Synth-Riff und den donnernden Drums auf Greatest Dancer“. Und natürlich, offensichtlicher, aber durch Humor und Empathie gedämpft, in den Texten: Auf „Topless Mother“ beschreibt sie fruchtlose Gespräche mit einer unfähigen Therapeutin, „Twenty Things“ behandelt Abhängigkeit – Shahs eigene und die der Leute, die sie auf dem Weg zur Besserung traf. Dass FILTHY UNDERNEATH diese schwierigen Umstände, in denen sie sich in den letzten Jahren befand, nicht ausspart und trotzdem lebensbejahend klingt – das kann wohl nur Nadine Shah.

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