Pixies :: Wave Of Mutilation – Best Of

Noch eine Werkschau dieser Ausnahme-Indiepop-und-Rock-Kapetle, die bislang alles richtig gemocht hat.

Rechtzeitig zur möglichen, sogar ziemlich wahrscheinlichen Selbstenthauptung dieser legendären Kapelle aus den achtziger Jahren durch eine offensichtlich wirtschaftlich motivierte Wiedervereinigung veröffentlicht deren Hauslabel die nächste Best-Of-Werkschau. Nicht, dass die Pixies tatsächlich einen richtigen Hit gehabt hätten. Aber auch nicht, dass die Pixies mehr als eine Hand voll Songs eingespielt hätten, die auf ihre Art und Weise eben keine Hits waren. Rasanz, Hysterie und Popappeal – vor allem Letzterer in dieser Konzentration in Indieland zum Ende der achtziger Jahre ohne Gleichen – variierten Black Francis, Kim Deal, Joey Santiago und David Lovering auf einer EP und vier Langspielplatten in vielen kleinen, verrückten Klopfern, großartigen Rock’n’Roll-Schlagern zwischen Wüste und Surf und ein paar hinreißenden Wirrstücken. Und bevor ihnen die Luft ausging – bei diesem Tempo war das aber auch nur eine Frage der Zeit -, losten sich die Pixies schon wieder auf. Perfekt, bis dahin. Die Tracklist von wave of mutilation best of beschränkt sich auf die Singles und sonst noch ein paar übliche Verdächtige; als Zugabe gibt es die gelungene Neil-Young-Coverversion „Winterlong‘ von dem Tribute-Album the bridge. Damit hätten wir dann aber auch schon den einzigen erwähnenswerten Unterschied zu der im Jahr 1997 erschienenen Best-Of-Compilation oeath to the pixies genannt.

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